
Die 5 besten Momente der Mailänder Modewoche FW26 Zwischen Aufführungen, Präsentationen und Afterpartys
Die Milano Fashion Week ist wieder einmal zu Ende gegangen, diesmal für die FW26-Saison. Eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu den letzten Jahren, als sich Mailand im Vergleich zu Paris allmählich wie eine Randstation anfühlte. Und doch, obwohl es noch nicht einmal September war, war dieses MFW voller Debüts, großer Sammlungen, angeblicher Abschiede und „bilateraler Partys“. Zum ersten Mal seit Jahren können wir offiziell sagen, dass Mailand wieder Spaß macht und seiner Rolle als Modehauptstadt würdig ist. Hier sind also die besten Momente dieser Milano Fashion Week FW26.
1. Esdeekid und Fakemink auf Guccis Afterparty
@nssmagazine EsDeeKid and Fakemink performing LV Sandals at the Gucci FW26 after party in Milan #tiktokfashion #mfw #fashionshow #esdeekid #fakemink audio originale - nss magazine
Die After-Party-Manie in Mailand hatte sich in den letzten Saisons abgeflacht, doch das Runway-Debüt von Demna hatte es verdient, gebührend gefeiert zu werden. Zu diesem Anlass beschloss Gucci, den Veranstaltungsort wiederzuverwenden und das gesamte Modesystem zusammenzurufen, mit einem völlig unerwarteten Auftritt von ESDeeKid und Fakemink. Der englische Rapper wurde sogar zu einem Protagonisten der Show, übernahm die Rolle des „Maranzino“ und verlangsamte die Landebahn, nur um auf sein Handy zu schauen (vorsichtig in der neuen Double-G-Gürteltasche verstaut).
2. AVAVAV spielt mit den Rollen der Mode
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Wenn wir ein Adjektiv wählen müssten, um AVAVAV zu beschreiben, wäre „disruptiv“ wahrscheinlich am besten geeignet. Für FW26 entschied sich die schwedische Marke dafür, keine traditionelle Runway-Show zu veranstalten, sondern stattdessen eine Präsentation zu präsentieren, bei der das Publikum zu Fuß ging, während die Models intensiv zurückstarrten. Es ist kein Zufall, dass die Kollektion den Titel Female Gaze trägt: ein umgekehrtes Rollenspiel, leicht beunruhigend und leicht aufschlussreich, das Presse und Insidern endlich klar machte, was es wirklich bedeutet, während einer Modenschau im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen.
3. Die neue Marke von Vivetta Ponti
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Nachdem die Designerin Vivetta Ponti im vergangenen Sommer ihre gleichnamige Marke verlassen hatte, debütierte sie gleich am ersten Tag der MFW mit ihrem neuen Projekt Venerdì Pomeriggio. Was hat sich geändert? Praktisch nichts. Vielleicht nur ein bisschen mehr Aufmerksamkeit für „Tragbarkeit“ und ein wiederentdecktes Gefühl der Verspieltheit, wobei der Schwerpunkt für diese Debütkollektion auf der traumhaften Welt liegt. Aber am Ende reicht es, dass Vivetta wieder anfängt zu designen.
4. Bottega Venetas Uhrenparty
@nssmagazine Bottega Veneta hosting a watch party outside their show venue for their fans. Fashion is slowly becoming more inclusive again. #bottegaveneta #milanfashionweek #watchparty #fw26 Cali Man - Slowed - xaviorthemachine & Dev1lHawk
Die vielleicht wichtigste Show dieser Modewoche, was den Umfang angeht, war Bottega Veneta. Eine Gästeliste, die eines roten Teppichs in Hollywood würdig ist, der Hauptsitz der Marke als Veranstaltungsort und die mit Spannung erwartete zweite Kollektion von Louise Trotter. Abgesehen vom Aussehen auf dem Laufsteg entschied sich die Marke zum ersten Mal, die Show auch vor dem Palazzo San Fedele live zu streamen, sodass sich jeder als Teil der Veranstaltung fühlen kann, auch ohne in der ersten Reihe zu stehen. Obwohl dies ein wichtiger Schritt zur Demokratisierung der Mode war, folgten Kontroversen, als ob es Uhrenpartys noch nie zuvor gegeben hätte.
4. Prada brachte nur 15 Modelle auf die Landebahn
Um das Thema des Überkonsums in der Mode zu kritisieren, beschlossen Miuccia Prada und Raf Simons, dass es für den Prada FW26 statt 60 verschiedene Modelle mit ebenso vielen unterschiedlichen Looks nur 15 Modelle geben würde (darunter Bella Hadid). Jeder von ihnen „ging“ viermal und entfernte jedes Mal eine andere Ebene, wodurch letztendlich eine neue Version des ursprünglichen Looks zum Vorschein kam. Eine Geste des Widerstands gegen den aktuellen Zustand des Systems, in dem die Aufmerksamkeit zunehmend auf das Styling und nicht auf die Kleidung gerichtet ist und in dem alles unbedingt neu sein muss.










































