KidSuper hat sein eigenes Plattenlabel gegründet Colm Dillane setzt mit „KidSuper Records“ auf die Musikindustrie

Die brandneue Erweiterung von KidSuper, einem Pionier im Bereich Sportbekleidung, hält Einzug in die Musikindustrie. Nach der Zusammenarbeit mit PUMA und der Entwicklung einer Gastkollektion für Louis Vuitton hat der amerikanische Designer Colm Dillane beschlossen, sein eigenes hauseigenes Plattenlabel „KidSuper Records“ zu gründen. Die erste Single des Labels wird an diesem Freitag, dem 25. Oktober, veröffentlicht und enthält eine Zusammenarbeit zwischen dem britischen Rapper Giggs und dem ehemaligen Migos-Mitglied Quavo mit dem Titel „Big in Da Game“. Der Teaser zum Musikvideo wurde auf dem offiziellen Profil der Marke veröffentlicht und zeigt die beiden Künstler zusammen mit dem amerikanischen Designer in Outfits, die vom Universum der britischen Kultserie Peaky Blinders inspiriert sind. Als Promotion für die Single und den Launch des Labels hat KidSuper beschlossen, ein Überraschungs-Giveaway für alle Nutzer zu veranstalten, die die Website des Plattenlabels besuchen und den Song auf Streaming-Plattformen vorab speichern. Glückliche Gewinner erhalten Stücke aus der neuesten Kollektion der Marke.

Die Initiative kommt nicht ganz unerwartet. Im Jahr 2023, als Dillane Gastdesigner für die Herrenkollektion FW23 von Louis Vuitton war, brachte er Rosalía auf den Laufsteg und verschmolz die Welten von Musik und Mode in einem der Schlüsselmomente der Pariser Modewoche. Dieser Schritt entspricht zwar der Identität der Marke und des Designers, signalisiert aber eine beispiellose Strategie in der Luxus- und Modewelt. In den letzten Jahren wurde die Beziehung zwischen Mode und Musik immer deutlicher. Pharrell stand an der Spitze der Herrenmode von Louis Vuitton, der Capsule-Kollektion von Dua Lipa für Versace und offiziellen Markensoundtracks, wie der Zusammenarbeit zwischen Dev Hynes (alias Blood Orange) und Marni. Während der Mailänder Modewoche für Herrenmode wurde die Show von Domenico Formichetti PDF sogar zu einem Konzert mit Auftritten der Ehrengäste Gaia und Tony Effe.

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Mit der Luxuskrise wurde immer deutlicher, dass große Modehäuser in alternative Märkte investieren müssen. Zu den Favoriten gehören Gastgewerbe und Restaurants, die für große Gruppen wie Kering und LVMH seit langem alternative Unternehmungen sind. Aber in einer Landschaft, in der immer mehr Städte den Tourismus einschränken und Wirtschaftskrisen alle möglichen Sektoren durchdringen, scheint es keine schlechte Idee zu sein, sich auf Musik zu konzentrieren. Auch wenn die jüngsten Luxusverkäufe selbst für das Undenkbare nur negative Zahlen aufweisen, scheint die Musikbranche ein konstantes Wachstum zu verzeichnen: Die beiden Streaming-Giganten Spotify und Apple Music verzeichneten sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal 2024 ein stetiges Wachstum. Wer weiß, ob dank der neuen Initiative von KidSuper mehr Modehäuser beschließen werden, in die Musikindustrie zu investieren, um die Verbindung zwischen diesen beiden kreativen Welten weiter zu stärken.

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