
Wie war die Launch-Party der neuen Meta Glasses in London? Die Zukunft der Wearables führt über Kylie Jenner

Jahrelang waren Smart Glasses auf eine Produktkategorie beschränkt, die vor allem für Technikbegeisterte gedacht war. Mit den neuen Meta Glasses, die gemeinsam mit EssilorLuxottica entwickelt wurden, scheint Meta die Perspektive grundlegend verändern zu wollen: kein futuristisches Gadget mehr, das man gelegentlich trägt, sondern ein Accessoire, das sich in den Alltag integrieren lässt. Das ist die Botschaft im Mittelpunkt des Events in London, bei dem sich internationale Presse und Creator auf dem Rooftop des The Hoxton in Shoreditch versammelten, um die neue Kollektion aus der Nähe kennenzulernen.
Die erste Neuerung betrifft das Design. Die Meta Glasses sind in drei verschiedenen Fassungen erhältlich: die Adventurer mit einem klassischeren und vielseitigeren Schnitt, die ausdrucksstärkeren Fury und die Kollektion Meta Glasses by Kylie, die in Zusammenarbeit mit Kylie Jenner entstand und von ihrem persönlichen Stil inspiriert ist. Abgerundet wird die Kollektion durch sieben Farbtöne, verschiedene Glastypen – darunter auch Korrektionsgläser – sowie über zwanzig Kombinationen, die die Brille einem Modezubehör weit näher bringen als einem elektronischen Gerät.
Das Herzstück des Produkts bleibt natürlich die künstliche Intelligenz. Die neuen Meta Glasses sind die ersten, die von Anfang an die neue Version von Meta AI integrieren, die von Muse Spark angetrieben wird – dem Modell, das von Meta Superintelligence Labs entwickelt wurde. Bei den Vorführungen konnten die neuen Funktionen in Aktion erlebt werden: Echtzeit-Übersetzungen, kontextbezogene Antworten basierend auf dem, was man gerade betrachtet, Verwaltung von Erinnerungen und Kalender sowie die Möglichkeit, Fotos zu machen und Videos aufzunehmen, ohne die Hände zu benutzen. Zu den interessantesten Neuerungen zählt auch Dynamic Photo, eine Funktion, die automatisch mehrere Aufnahmen derselben Szene erfasst und anschließend den besten Schnappschuss vorschlägt.
Jenseits der technischen Details wird jedoch vor allem die Richtung deutlich, die Meta konsequent weiterverfolgt. In einem Moment, in dem sich ein Großteil des Wearable-Markts auf Gesundheit, Fitness und Longevity zu konzentrieren scheint, setzt das Unternehmen einmal mehr auf Lifestyle. Die neuen Meta Glasses sollen weder den Herzschlag überwachen noch den Schlaf analysieren, sondern uns dabei helfen, das, was uns umgibt, besser zu beobachten, zu verstehen und zu dokumentieren. Mehr als ein auf Wohlbefinden ausgerichtetes Gerät sind sie als Schnittstelle zwischen uns und der Welt gedacht – und nutzen künstliche Intelligenz, um die Art und Weise, wie wir mit der Realität interagieren, natürlicher zu gestalten.


















































