
KidSuper bringt aufstrebende Designer zur NYFW Alle in Brooklyn ansässig, für das People's Runway-Event
Für diejenigen, die New York nicht gut kennen, ist es schwer zu verstehen, wie stark die Bindung zwischen den Bewohnern und den Vierteln, in denen sie leben, ist. Es ist ein Gefühl, das Colm Dillane, Gründer und Creative Director von KidSuper, nie aufgehört hat zu bekräftigen: Brooklyn war und ist das Herzstück seiner kreativen Vision, auch jetzt, wo seine Kollektionen auf den Laufstegen von Paris Platz finden. Und genau aus dieser Wurzel heraus wurde The People's Runway geboren, ein Projekt, das darauf abzielte, Mode dorthin zurückzubringen, wo für Dillane alles begann — auf die Straßen, in den Gemeinden seines Bezirks. Die Show, Teil des offiziellen NYFW-Kalenders, findet am 14. September vor der Brooklyn Borough Hall statt. Es wird keine traditionelle Modenschau sein, sondern eine gemeinsame Bühne, die zusammen mit dem Bezirkspräsidenten Antonio Reynoso gebaut wurde. Aus der Auswahl von Hunderten von Bewerbungen wurden fünf aufstrebende Designer ausgewählt, die die verschiedenen kulturellen Identitäten Brooklyns repräsentieren: Ahmrii Johnson, der karibisches Handwerk und Botanik verbindet; Daveed Baptiste, der zum Thema Migration und Erinnerung an die haitianische Gemeinschaft arbeitet; Kent Anthony, der neue Perspektiven auf schwarzen Luxus bietet; Rojin Jung, die auf ihrer Identität als Tochter von Einwanderern basiert; und Shriya Myneni, die erforscht dekonstruiert und rekonstruierte Formen. Alle fünf werden von Dillane in einem Prozess betreut, der darauf abzielt, ihre kreativen Stimmen zu verstärken.
Obwohl die NYFW in den letzten Jahren auf der internationalen Bühne etwas an Bedeutung verloren hat, was zum Teil auf den Mangel an großen Namen zurückzuführen ist, scheint es, dass die CFDA ihren Fokus auf neue Realitäten verlagert hat, unabhängig davon, ob sie gerade erst entstehen oder gerade erst entstehen. Ein Modell, das in London hervorragend funktioniert hat und das in Paris sein Gleichgewicht zwischen der Präsenz von Couture-Maisons und neuen internationalen Namen findet, das in Mailand jedoch grundlegend fehlt. Dillane ein solches Projekt anzuvertrauen bedeutet, seine einzigartige Fähigkeit anzuerkennen, sich zwischen zwei scheinbar fernen Welten zu bewegen: der institutionellen und der informellen. Die Stärke von KidSuper war schon immer genau das — die chaotische, spontane Ästhetik Brooklyns in eine Sprache zu verwandeln, die innerhalb des Modesystems gelesen und wiedererkannt werden kann. Aber die Tatsache, dass eine solche Initiative von Dillane und nicht von einer der großen Modeinstitutionen ausgeht, verdeutlicht auch eine klare Einschränkung: Die Big 4 benötigen zunehmend hybride Figuren, die sowohl zu den Laufstegen als auch zu den Communities sprechen können, um nicht endgültig in einen sterilen Kalender zu rutschen, der nicht in der Lage ist, neue Bilder zu erzeugen. So wie es jetzt seit mehreren — vielleicht zu vielen — Staffeln der Fall ist.











































