Wird es bald Videospiele auf LinkedIn geben? Eine Pause von den Pyramidenplänen deiner Highschool-Freunde

Jeder ist auf LinkedIn, obwohl es das langweiligste soziale Netzwerk der Welt ist. Und vielleicht hat Microsoft, dem das soziale Netzwerk gehört, gestern die bevorstehende Einführung von Spielen auf der Plattform angekündigt, um die Benutzerinteraktion über die üblichen Glückwunschbeiträge (oder häufiger selbstgefälligen) und Nachrichten Ihrer Highschool-Freunde hinaus zu erhöhen, die jetzt Anlageexperten sind und Sie in ein Pyramidensystem einbeziehen wollen. Laut den Nachrichten, über die ursprünglich von TechCrunch berichtet wurde, entwickelt LinkedIn Spielefunktionen, die voraussichtlich im Stil des beliebten Spiels Wordle rätselbasiert sind, um Nutzer anzulocken, mit vorläufigen Titeln wie Queens, Inference und Crossclimb. Es ist jedoch noch nicht klar, wie der offizielle Name lauten wird. TechCrunch wies auch auf verschiedene Entwickler/Forscher als Nachrichtenquellen hin, insbesondere Nima Owji, der auf X Screenshots von einer Demo veröffentlichte, die Funktionen wie Spielergebnisse nach Arbeitsplätzen sortiert zeigt, wahrscheinlich aus der Perspektive eines Teambuilding-Formats oder einer Art Konkurrenz unter Kollegen. Obwohl LinkedIn bestätigt hat, dass es tatsächlich an der Entwicklung von Spielerlebnissen arbeitet, gibt es noch keinen offiziellen Starttermin.

Laut einem LinkedIn-Sprecher zielt die Einführung von Puzzlespielen darauf ab, die Plattform unterhaltsamer zu gestalten und auch die Beziehungen zwischen den Nutzern zu vertiefen, die derzeit fast nicht existieren. Der Sprecher betonte jedoch, dass es sich bei den von Forschern wie Owji geteilten Bildern nicht um die neuesten Versionen handelt, was auf weitere Entwicklungen in der Pipeline hindeutet. Es ist übrigens immer noch unklar, ob die Muttergesellschaft Microsoft (ein Gaming-Titan mit Marken wie Xbox, Activision Blizzard und ZeniMax) an diesem Projekt beteiligt ist oder ob sie das Projekt intern entwickeln lässt. Die Entscheidung, Spiele auf einer Plattform wie LinkedIn einzuführen, spiegelt den Wunsch der Technologieunternehmen wider, in den lukrativen Gaming-Markt einzusteigen, der in Bezug auf Umsatz und Engagement zu den beliebtesten gehört und sich daher perfekt für die Steigerung des Traffics und der Nutzerbindung eignet. Ähnliche Experimente wurden bekanntermaßen bereits von Facebook versucht — was jedoch nicht sehr erfolgreich war. Aber vielleicht ist gerade LinkedIn mit seiner professionellen Atmosphäre im Vergleich zu Facebook eine angenehmere Plattform für Ausfallzeiten im Büro.

 

 

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