
Black Friday-Verkäufe könnten ein Betrug sein Genau wie die Grippe gedeihen Betrugsseiten im Winter
Black Friday und Cyber Monday markieren den Beginn der Weihnachtszeit, in der sich die Verbraucher „praktisch“ verpflichtet fühlen, Geld auszugeben und einzukaufen. In den letzten Jahren haben immer mehr Menschen ihre Einkaufsgewohnheiten geändert und sind von physischen Geschäften zum Online-Shopping übergegangen, um Zeit zu sparen und eine größere Anzahl von Angeboten zu nutzen. Trotz der Bequemlichkeit zeigen aktuelle Studien, dass Online-Shopping aufgrund der Verbreitung gefälschter Websites und Betrügereien im Zusammenhang mit Einkäufen immer riskanter wird. Jüngste Untersuchungen von NordVPN haben ergeben, dass die Versuche von Verbrauchern, während der Weihnachtszeit auf betrügerische Websites zuzugreifen, erheblich zunehmen. Der Mechanismus dieser Betrügereien ist oft subtil: Viele Websites versuchen, sich als bekannte Marken auszugeben und die Nutzer durch kleine URL-Änderungen zu täuschen. Beispielsweise könnten sie einen Buchstaben im Markennamen ersetzen und von „Amazon“ zu „Arnazon“ wechseln. In Momenten des Verkaufsrutsches ist es sehr leicht, diese kleinen Unterschiede zu übersehen, insbesondere weil das Design gefälschter Websites oft fast identisch mit dem Original ist.
i typed "Amazon Fresh" into Google just to get to the site quickly, and the first result is a phishing site designed to steal your Amazon password. insane
— Boo Mackey (@bobservo) March 14, 2023
Laut NordVPN fielen im vergangenen Jahr fast 34 Millionen Amerikaner am Black Friday-Wochenende Online-Betrügereien zum Opfer. In Italien wurden 2023 3 Millionen Online-Betrügereien im Zusammenhang mit Verkäufen gemeldet, was einem von vier Italienern entspricht. Dennoch berichtete YouGov, dass in diesem Jahr 49% der Italiener planen, am Black Friday einzukaufen, während 19% daran interessiert sind, am Cyber Monday tolle Angebote zu finden, was darauf hindeutet, dass trotz der wachsenden Risiken der Reiz von Werbeaktionen bei den Verbrauchern nach wie vor stark ist. Adrianus Warmenhoven, Berater für Cybersicherheit bei NordVPN, gibt an, dass Cyberkriminelle mit dem Aufkommen künstlicher Intelligenz Betrugsseiten viel schneller, einfacher und effektiver erstellen können. Das ultimative Ziel dieser Betrügereien besteht darin, sensible Daten zu sammeln, um dann die Kreditkarten und Bankkonten ahnungsloser Kunden zu verwenden. Im schlimmsten Fall existieren die gekauften Produkte gar nicht, sodass die Kunden leer ausgehen und aus eigener Tasche kommen.
@fleurcharman Just been scammed online lol
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Warmenhoven weist darauf hin, dass Online-Tools beim Schutz helfen können, aber es ist wichtig zu lernen, die „roten Fahnen“ dieser Websites auch ohne technische Unterstützung zu erkennen. Zu den Warnzeichen gehört das Fehlen einer physischen Adresse, einer Telefonnummer oder einer Kontakt-E-Mail. Es ist auch wichtig, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzbestimmungen der Website zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie klare Informationen zu Rücksendungen, Rückerstattungen und Versand enthalten. Darüber hinaus können die Zahlungsmethoden ein wichtiger Indikator sein: Wenn eine Website ungewöhnliche Optionen wie Banküberweisungen, Kryptowährungen oder Geschenkkarten anbietet, könnte es sich um einen Betrug handeln. Generell lohnt es sich immer daran zu denken, dass es einen Grund dafür gibt, wenn die Angebote übermäßig „absurd“ sind.













































