
Gehört die „Dolce Vita“ -Ästhetik nur zum Luxus? Wie mittelständische Marken den italienischen Urlaubsmarkt im Sturm erobern
Ganze Jahrzehnte lang waren Urlaubsorte wie Capri, Taormina oder Portofino unangefochten Luxusdomänen, in denen die Hermès- oder Prada-Boutique fast Teil der Landschaft zu sein schien, so natürlich wie das Meer oder der Jasmin. Dieses Bild existiert auch heute noch (vielleicht noch mehr für amerikanische und asiatische Touristen, die ständig auf der Suche nach dem Dolce Vita sind), aber Luxusmarken mit historischen Boutiquen in mediterranen Urlaubszielen beginnen, eine neue Art von Nachbarn zu finden.
In den letzten zwei Jahren hat eine Welle von Premium - und Mittelklassemarken Geschäfte in denselben Resorts eröffnet, an denen Luxus einst unangefochten herrschte. Alo ist in Cannes und Saint-Tropez angekommen. In Taormina sind nach der Ankunft von Guess neben den Übernahmeprojekten von Liu Jo und Tommy Hilfiger auch forte_forte und Sephora Playa gelandet. Farm Rio hat saisonale Geschäfte nach Marbella, Capri, Saint-Tropez, Ibiza und Mykonos gebracht. Auch in Capri haben Orlebar Brown und LaDouble J eröffnet. Staud ist in Positano angekommen und Autry hat eine Resort-Zusammenarbeit auf Mallorca unterzeichnet. Aber warum?







































