
Piacenza 1733 präsentiert die SS27 Innovation und Savoir-faire im neuen Mailänder Showroom

Piacenza 1733 präsentiert die Kollektion SS27, eine Garderobe, die zeitgemäße Eleganz durch Qualität, Innovation und Savoir-faire interpretiert. Die Kollektion dreht sich um das, was das Unternehmen als seinen Grundpfeiler betrachtet: die Exzellenz der Rohstoffe, die Erforschung von Strickmustern, die Erkundung von Farben und exklusiven Motiven. Alles beginnt an der Quelle, bei einer Auswahl, die von Generation zu Generation in ständigem Respekt gegenüber den Herkunftsregionen und -gemeinschaften weitergeführt wird und auf direkten, dauerhaften Beziehungen zu zertifizierten Lieferanten aufbaut.
Aeria ist einer der wichtigsten Blends der Saison und zugleich einer der ambitioniertesten. Ein intern entwickeltes Garn, das von einer 13.5 Mikron feinen Merinowolle ausgeht – einer der dünnsten und seltensten Naturfasern, die die Natur zu bieten hat. Zu einer Leichtigkeit und Weichheit verarbeitet, die auf der Haut beinahe verschwindet, definiert es Luxus neu, ausgehend von der Reinheit des Materials.
Daneben vereint Seide mit Kaschmir den frischen Glanz der Ersten mit der umhüllenden Wärme des Zweiten zu raffinierten und atmungsaktiven Stücken. Seide mit Leinen hingegen zielt direkt auf den Sommer ab, wobei die luftige Frische des Leinens durch den Schimmer der Seide gemildert wird und einen lässigen Tragekomfort ergibt. Die kompakte Baumwolle, aus Ägypten, Indien und der Türkei, sucht die Balance zwischen trockenem Griff und Formbeständigkeit, nimmt die Farbe gut auf und verfilzt nicht, während die Feinheit 18 ihre Oberfläche glättet.
Dazu kommt Supersense, ein Jersey, der ebenfalls aus einer internen Verarbeitung rund um Supima-Baumwolle entstanden ist – eine Sorte, die weniger als ein Prozent der weltweiten Ernte ausmacht. Hier erstmals zu einem Garn verarbeitet, auf der Suche nach der perfekten Balance zwischen Leichtigkeit, Handarbeit und Struktur. Den Abschluss bildet ein Sweatshirt aus Baumwolle und Kaschmir, in dem die Robustheit der Ersten und die Sanftheit des Zweiten in einer warmen, aber nie schweren Struktur koexistieren.
Doch in den Strickmustern wird das Savoir-faire zur Meisterschaft. Die Kollektion versammelt ein Repertoire an Verarbeitungen, die eher wie Gemälde als wie Stoffe wirken. Das Diamantmuster fil-à-fil verarbeitet Fäden verschiedener Farben zu einem Rautenmotiv, das der Oberfläche Tiefe verleiht. Der zweifarbige Schattenstreifen wechselt zwei Töne vertikal in gemessenem Rhythmus ab, während die Häkelversion das Spiel auf vier Farbtöne ausweitet.
Das Guayabera-Muster entlehnt die vertikalen Streifen des karibischen Hemdes und verwebt sie in gekreuzten Intarsienzöpfen – ein Relief, das die Strickware wie ein Rhythmus gliedert. Und der zweifarbige Wellenstreifen lässt eine Farbe in die andere übergehen, bis ein Degradé-Effekt entsteht, der sich wie von selbst zu bewegen scheint, mit der Natürlichkeit einer organischen Form.
Die Farbe hält alles zusammen und blickt dabei auf das Mittelmeer. Die Grüntöne reichen von Meeresalge bis Salbei, von Aquamarin bis Jade; die Grautöne verweilen bei Graphit, Rauch und Kreide. Die Blautöne decken die gesamte Bandbreite von Nachtblau bis Navy, von Denim bis Himmelblau und Eisblau ab. Auf der warmen Seite erscheinen Papaya, Mango, Hanf, Sandbeige und Vanille, während die Familie der Rosa- und Brauntöne Puder, Auster und Flamingo neben Schokolade, Terrakotta und Zimt vereint.
Diese Kollektion findet nun ihr Zuhause im neuen Showroom, den die Gruppo Piacenza in Mailand eröffnet hat. Ein Raum von über vierhundert Quadratmetern, der die Bekleidungs- und Stoffkollektionen seiner Maisons vereint und Besucher auf eine Reise zwischen Geschichte und Handwerk mitnimmt, wo das manufakturelle Erbe auf Forschung und die Idee des Made in Italy trifft.













































































