
Ab heute sind Rolexes noch teurer Es hat mit dem Goldpreis und der zunehmend extremen Segmentierung des Marktes zu tun.
Es ist allgemein bekannt, dass eine Rolex für immer ist. Vielleicht begann der Schweizer Luxusuhrenriese das Jahr 2025 mit einem Machtwechsel: einer Preiserhöhung für seine Uhren, wobei Modelle aus wertvollen Materialien wie Gold um bis zu 8% stiegen. Dieser Anstieg ist auf steigende Rohstoffkosten, Inflation und das kontinuierliche Streben nach Exklusivität zurückzuführen, das die Marke in einem Luxusmarkt, auf dem viele Marken ihre Preissysteme überdenken, zu Recht bekräftigen muss. In jedem Fall ist dieser erhebliche Preisanstieg für Spitzenmodelle neben geopolitischen und makroökonomischen Faktoren auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass Gold 2024 einen Wertzuwachs von 27% verzeichnete, den größten jährlichen Anstieg in den letzten 14 Jahren. Dies hatte direkte Auswirkungen auf die Goldmodelle von Rolex, wie die Day-Date aus Gelbgold, deren Preis von 41.000€ auf 44.200€ stieg, oder die GMT-Master II, die von 41.300€ auf 44.600€ stieg. Insgesamt scheint sich der Markt für Luxusuhren laut einer früheren Analyse von BoF jedoch zu spalten: auf der einen Seite der Ultraluxus von Marken wie Rolex oder Patek Philippe und auf der anderen Seite die Welt der Uhren unter 1.000€, in der ein erbitterter Kampf zwischen traditionellen Modellen und immer beliebter werdenden Smartwatches ausgetragen wird.
Der Preisanstieg betraf jedoch nicht alle Modelle gleichermaßen. Während die Preise für Uhren aus Edelmetallen in die Höhe schossen, sind die klassischeren und (relativ gesehen) „erschwinglicheren“ Edelstahlmodelle teurer, aber nicht übermäßig teuer. Zum Beispiel stieg der Preis des Cosmograph Daytona aus Stahl, einem der Bestseller von Rolex, nur um 3% von 15.500€ auf 16.000€. In ähnlicher Weise verzeichnete die ikonische Submariner einen leichten Anstieg von 1,6% von 9.350€ auf 9.500€. Diese Differenzierung der Preiserhöhungen scheint die Strategie von Rolex zu sein, ein Gleichgewicht zwischen Exklusivität und Zugänglichkeit herzustellen und gleichzeitig der anspruchsvollen Kundschaft zu signalisieren, dass höhere Preise nicht ungerechtfertigt sind oder nur durch oberflächliche Neupositionierungsstrategien diktiert werden, sondern mit Materialkosten zusammenhängen. In jedem Fall sind Preiserhöhungen auf dem Luxusuhrenmarkt nichts Neues: In der Welt der Uhren wie in der Mode können Preiserhöhungen eine Möglichkeit sein, den wahrgenommenen Wert des Produkts zu steigern, insbesondere in einem Markt, auf dem die Nachfrage häufig das Angebot übersteigt.
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Rolex produziert jährlich mehr als eine Million Uhren mit einem geschätzten Umsatz von über 10 Milliarden Schweizer Franken (rund 11 Milliarden Dollar). Trotzdem wird der Rolex-Markt von oft langen Wartelisten und Kundenbeziehungen dominiert, die ganze Jahrzehnte — wenn nicht sogar ganze Generationen — andauern. In den letzten Jahren hat die Marke aufgrund von Währungsschwankungen Preiserhöhungen in Europa und Großbritannien eingeführt, wie im Jahr 2022, als der Schweizer Franken gegenüber dem britischen Pfund und dem Euro deutlich an Wert gewann, was Rolex dazu zwang, lokale und internationale Strategien abzuwägen.












































