Was die Leute über Sora 2 sagen Seine Funktionen haben Branchenexperten beeindruckt, aber es gibt einen Haken

Vor Kurzem wurde die zweite Version von Sora auf den Markt gebracht, dem künstlichen Intelligenzsystem von OpenAI, mit dem Videos anhand einfacher Textanfragen erstellt werden können. Eine der neuen Funktionen der Software, auf die sich das Unternehmen von Sam Altman, auch aus werblicher Sicht, stark konzentriert hat, ist die Fähigkeit, reale Personen in virtuellen Kontexten zu reproduzieren. Sora 2 kann tatsächlich einen fiktiven Clip generieren, der ein echtes Video als Startmodell verwendet. Darüber hinaus ist es jetzt möglich, Soundeffekte in die Clips einzufügen, die über Textaufforderungen vollständig anpassbar sind.

Die erste Version von Sora wurde vor etwa anderthalb Jahren veröffentlicht und wurde weithin für ihre Fähigkeit geschätzt, schnell ziemlich realistische Kurzvideos zu erstellen. Die Software hatte jedoch Einschränkungen, insbesondere bei der Darstellung der Bewegung von Objekten, was manchmal die Glaubwürdigkeit der Ausgabe beeinträchtigte. Die verbesserte Handhabung der Objektphysik in Sora 2 hat es der Software ermöglicht, noch anspruchsvollere Clips zu generieren, aber OpenAI selbst hat zugegeben, dass das System immer noch Fehler macht und es nicht immer schafft, vollständig genaue Inhalte zu produzieren. Die kostenpflichtige Version von Sora 2 bietet dennoch einen größeren Funktionsumfang — ChatGPT Pro-Nutzer können direkt darauf zugreifen; in der ersten Startphase wird die Software jedoch weiterhin kostenlos verfügbar sein.

Anlässlich der Veröffentlichung von Sora 2 hat OpenAI auch eine Art soziales Netzwerk gestartet — ähnlich wie Instagram und TikTok, aber vorerst nur in Nordamerika und auf dem iPhone verfügbar —, in dem Benutzer mit der Software erstellte Videos teilen und sich die von anderen ansehen können. Die Plattform, so Sam Altman, ist als digitale Umgebung konzipiert, in der Benutzer hauptsächlich mit ihrer eigenen „Referenzblase“ interagieren können. Aus diesem Grund wird der Zugriff auf das Portal in der ersten Testphase nur auf Einladung möglich sein.

Dies ist auch eine Möglichkeit, die Anzahl der aktiven Benutzer gleichzeitig im sozialen Netzwerk zu begrenzen, da die Videogenerierung erhebliche Ressourcen der Rechenzentren von OpenAI erfordert, die bereits durch die hohe Anzahl von Anfragen von ChatGPT stark belastet sind. Zumindest theoretisch sollte die Plattform auch vermeiden, Doomscrolling — den passiven Konsum eines Beitrags nach dem anderen — zu fördern, und wird Einschränkungen für Minderjährige vorsehen. Darüber hinaus ist OpenAI der Ansicht, dass die von Sora 2 angebotene Möglichkeit, Videos mit realen Personen in virtuellen Umgebungen zu erstellen, die Nutzung seines neuen sozialen Netzwerks erheblich steigern könnte.

Die von OpenAI angekündigten neuen Funktionen haben — wie erwartet — großen Enthusiasmus ausgelöst, aber auch einige Bedenken in Bezug auf den Datenschutz und das Risiko, gefälschte Videos mit echten Personen zu generieren. Das Unternehmen stellte klar, dass „Cameos“ — wie die audiovisuellen Inhalte genannt werden, die Clips von realen Personen in fantastische Szenarien integrieren — nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Beteiligten erstellt werden können. Dennoch ist einer der beliebtesten Inhalte, die im neuen sozialen Netzwerk von OpenAI geteilt werden, ein satirisches Video, in dem CEO Sam Altman auf einer Überwachungskamera beim Versuch erwischt wurde, eine Grafikkarte aus einem Geschäft zu stehlen, nur um von einem Wachmann angehalten zu werden.

OpenAI wiederholte, dass Gastauftritte nicht verwendet werden können, um Personen des öffentlichen Lebens ohne deren Zustimmung darzustellen, aber mehrere Benutzer gaben an, Clips mit Altman unter Verwendung von Sora 2 erstellt zu haben. Dies hat viele dazu veranlasst, die offizielle Ankündigung als stillschweigendes Eingeständnis zu interpretieren, dass die Kontrollsysteme immer noch nicht richtig funktionieren. Neben den Bedenken hinsichtlich der Videomanipulation gibt es auch Fragen im Zusammenhang mit dem Urheberrecht. Wie das Wall Street Journal berichtet, könnte die neue OpenAI-Software tatsächlich die Generierung von Videos ermöglichen, die von geschützten Werken wie Fernsehserien oder Filmen inspiriert sind. Die Verwendung von urheberrechtlich geschütztem Material zum Training künstlicher Intelligenz ist seit Jahren ein umstrittenes Thema, das bereits zu rechtlichen Schritten geführt hat und deutlich macht, dass es in der Branche immer noch weitgehend an klaren und konsolidierten Regeln mangelt.

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