Pieter Mulier ist als Creative Director von Alaïa zurückgetreten Steht Versaces Ankündigung unmittelbar bevor?

Nach monatelangen Gerüchten ist die offizielle Bestätigung eingetroffen: Pieter Mulier ist nicht mehr der Creative Director von Alaïa. Die Nachricht wurde vom WWD bekannt gegeben, der am Freitag die Erklärung der Maison exklusiv veröffentlichte. Laut der offiziellen Ankündigung wird Mulier seine Amtszeit nach der Präsentation der Sommer-Herbst-Kollektion 2026 beenden, die im kommenden März in Paris stattfinden soll. Während der Übergangsphase wird das hauseigene Studio die kreative Kontinuität sicherstellen, bis eine neue kreative Organisation bestätigt wird.

@nssmagazine According to industry sources, Pieter Mulier, the current creative director of Alaïa, is reportedly heading to Versace, to succeed Dario Vitale. What do you think? #pietermulier #versace #tiktokfashion #alaia #creativedirector Versace 05

In ihrer Botschaft bekräftigte die Maison, dass ihr kreatives Projekt seit ihrer Gründung im Jahr 1964 durch Azzedine Alaïa stets von einer klaren Mission geleitet wurde: Die Kraft der Weiblichkeit und die Zeitlosigkeit der Schönheit durch außergewöhnliche Handwerkskunst zu feiern. Seit seiner Ernennung im Jahr 2021 hat Pieter Mulier zusammen mit den Kreativteams eine Schlüsselrolle dabei gespielt, Alaïas einzigartige Identität zu bekräftigen und ihre Grundwerte in eine zeitgenössische Sprache zu übersetzen und gleichzeitig das Erbe der Maison zu respektieren. Diese Arbeit wurde auch von Myriam Serrano, CEO von Alaïa, gewürdigt. Sie dankte Mulier in der Erklärung dafür, dass er „ein wichtiges Kapitel in der Entwicklung der Maison“ geschrieben habe, und betonte, wie der Designer und sein Team in den letzten fünf Jahren die Relevanz, das Selbstvertrauen und die globale Anerkennung der Marke gestärkt haben.

Berichten zufolge, die auch von der amerikanischen Publikation bestätigt wurden, könnte das nächste Kapitel der Karriere des belgischen Designers in Mailand beginnen, wo er die Leitung des neuen Versace unter der Prada-Gruppe übernehmen würde, die nach der sehr kurzen Amtszeit von Dario Vitale ohne Führung ausfiel. Was die Zukunft von Alaïa, einer Flaggschiffmarke innerhalb von Richemont, angeht, gibt es noch keine offiziellen Bestätigungen, aber FashionNetwork berichtet, dass Olivier Rousteing nach seinem Ausscheiden von Balmain im vergangenen November, nach fast fünfzehn Jahren an der Spitze der Maison, die Rolle des Creative Directors übernehmen könnte.

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