Prada hat seinen allerersten Raumanzug vorgestellt Wenn die Ästhetik des „Space Age“ ernst wird

Während des Internationalen Astronautischen Kongresses in Mailand präsentierten Prada und das in den USA ansässige Luft- und Raumfahrtunternehmen Axiom Space ihre erste Zusammenarbeit: den Raumanzug Axiom Extravehicular Mobility Unit (AxEMU), der während der NASA-Mission Artemis III im Weltraum debütieren wird. Dieses Projekt stellt einen wichtigen Meilenstein für Prada dar und ist das erste Projekt der Marke an der Schnittstelle von Mode- und Luft- und Raumfahrttechnik. Der Anzug kombiniert Pradas Fachwissen in Sachen innovatives Design mit den technischen Fähigkeiten von Axiom und bietet sowohl Ästhetik als auch hohe Funktionalität, sodass sich Astronauten an die raue Umgebung des Mondsüdpols anpassen können. Wie andere ikonische Raumanzüge ist der Prada X Axiom Anzug weiß, um Hitze zu reflektieren und vor Mondstaub zu schützen. Dank innovativer Materialien, die sich noch in der Entwicklung befinden, und fortschrittlicher Nähtechniken sorgt es für maximale Sicherheit und Komfort. Pradas wahre Herausforderung bestand nicht nur darin, ein ansprechendes Design zu entwerfen, sondern auch die genauen Bedürfnisse der an der Mission beteiligten Astronauten zu erfüllen, indem ein Anzug mit technisch einwandfreier Leistung geliefert wurde. Jedes Element wurde sorgfältig entworfen, um extremen Temperaturen standzuhalten und Astronauten (sowohl Männern als auch Frauen) ein flexibles und präzises Arbeiten zu ermöglichen. Der Prada-Anzug ist in der Lage, bis zu acht Stunden außerbahrlicher Aktivität auszuhalten, eine bedeutende Errungenschaft in der Luft- und Raumfahrttechnik. „Wir haben neue Wege beschritten und die Grenzen des traditionellen Designs erweitert“, sagte Matt Ondler, Präsident von Axiom Space. „Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Präzedenzfall und zeigt, wie branchenübergreifende Kooperationen neue Möglichkeiten für die kommerzielle Entwicklung im Weltraum eröffnen können.“ Lorenzo Bertelli, Chief Marketing Officer von Prada, zeigte sich ebenfalls stolz auf das Projekt: „Wir haben unser Fachwissen über fortschrittliche Materialien und Herstellungstechniken geteilt und viel von unseren Partnern gelernt. Dies ist erst der Anfang einer Reise, die uns weiterhin über unsere Grenzen hinaus treiben wird.“

Zu den neuen Funktionen des Prada x Axiom-Anzugs gehören lebenserhaltende Systeme, Avionik (zur Steuerung der elektronischen Ausrüstung an Bord), Kühltechnologien und maßgeschneiderte Handschuhe. Der Anzug hält bis zu zwei Stunden in den permanent beschatteten Regionen des Mondsüdpols stand, wo die Temperaturen kälter sind, und der Helm bietet im Vergleich zu früheren Versionen eine bessere Sicht. Dank seines modularen Aufbaus (der eine Replikation ermöglicht) kann der AxEmu-Anzug auch für andere Missionen verwendet werden, sowohl auf dem Mond als auch in einer niedrigen Erdumlaufbahn. Es wurde in Zusammenarbeit mit der NASA und SpaceX (dem von Elon Musk gegründeten Luft- und Raumfahrtunternehmen) entwickelt und im Johnson Space Center und im Neutral Buoyancy Laboratory getestet, wo Unterwassersimulationen durchgeführt wurden, um die Bedingungen der Schwerelosigkeit nachzuahmen. Prada und Axiom kündigten an, dass der Anzug bis 2025 fertig sein wird, nachdem weitere gemeinsame Drucksimulationen (die ersten seit den Apollo-Missionen) und integrierte Tests mit dem Prototyp des Artemis Lunar Terrain Vehicle abgeschlossen wurden. Diese Partnerschaft markiert den Beginn einer neuen Ära branchenübergreifender Kooperationen und spiegelt das wachsende Interesse von Prada an Bereichen wider, die über die Luxusmode hinausgehen. Russell Ralston, Vice President of Extravehicular Activities bei Axiom, erklärte: „Wir erleben einen Wandel in der Weltraumforschung, der durch den Austausch von Fachwissen in verschiedenen Branchen ermöglicht wird. Die Zusammenführung von Spezialisten aus verschiedenen Bereichen ermöglicht es uns, innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die nicht nur den Herausforderungen des Weltraums, sondern auch den zukünftigen Bedürfnissen auf der Erde gerecht werden.“

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