
Prada und Valentino werden eine Schule adoptieren Zusammen mit ihnen auch Santoni und Stone Island
Die dritte Ausgabe des von der Altagamma Foundation geförderten Projekts „Adopt a School“ hat neue und bedeutende Namen gewonnen, darunter Prada und Valentino sowie Stone Island und Santoni. An der Initiative, die ins Leben gerufen wurde, um die Ausbildung und Herstellung von Spitzenprodukten des Made in Italy zu fördern, sind inzwischen 33 Unternehmen und 38 Institutionen beteiligt, die auch von der Europäischen Kommission unterstützt wurden. In der mit dem Ministerium für Bildung und Verdienste unterzeichneten Absichtserklärung wird das Engagement zur Förderung der Bildungszusammenarbeit zwischen Schulen und hochwertigen Fertigungsbetrieben betont. Die Initiative umfasst Aktivitäten, die von der Makroplanung für das Schuljahr bis hin zur Mikroplanung mit Firmenbesuchen, Unterricht, Praktika und Mentoring reichen. Diese Zusammenarbeit wird durch spezifische Vereinbarungen formalisiert, in denen die Beteiligung von Klassen, Kontakten, Inhalten und Verpflichtungen von Schulen, Unternehmen und Schülern festgelegt wird.
Die Zahlen der dritten Ausgabe belegen den umfassenden Umfang der Adopt a School-Initiative und unterstreichen auch die Dringlichkeit, mit der die Modeindustrie, insbesondere die Luxusbranche, nach neuen Einstellungsmodellen für ihr spezialisiertes Produktionspersonal sucht — ein ziemlich aktuelles Thema, das mehrere Marken dazu veranlasst hat, den Ausbildungs- und Einstellungsmechanismus durch die Einrichtung interner Akademien zu vertikalisieren. Neben Prada und Valentino sind auch andere Marken, die bereits an früheren Ausgaben der Initiative beteiligt waren, wie Bottega Veneta, Brioni, Bulgari, Fendi, Ferragamo, Gucci, Loro Piana, Moncler, Poltrona Frau und Zegna, Partnerschaften mit mehr als einem Institut eingegangen, was vermutlich die Wirksamkeit der direkten Verbindung zwischen technisch-professionellen Instituten und der Fertigung demonstriert. Derzeit sind 38 Schulen in elf italienischen Regionen daran beteiligt, mit dem Ziel, in den nächsten drei Jahren mehr als 120 Klassen zu aktivieren und über 2.500 Schüler einzubeziehen. Altagamma-Präsident Matteo Lunelli sagte gegenüber MF Fashion ebenfalls:
„Dies ist eine strategische Herausforderung für den gesamten High-End-Sektor, die in einem globalen Markt, der 2023 um 8/ 10% gewachsen ist, eine treibende Kraft für unsere Wirtschaft sein kann. Um diese Gelegenheit zu nutzen, werden wir immer neue Talente in der Handwerkskunst brauchen, ein Mangel, den wir seit Jahren spüren.“












































