
Die neue Zusammenarbeit zwischen Kuboraum und Tikiman Zwischen Kunst, Mode und Musik
Für die neueste Ausgabe der Digital Sound Residency begrüßt Kuboraum Paul St. Hilaire, besser bekannt als Tikiman, eine ikonische Stimme des Berliner Dub-Techno. Tikiman ist seit den 1990er Jahren aktiv und hat wichtige Kollaborationen mit Rhythm & Sound, Moritz von Oswald, The Bug und vielen anderen gemacht. Er ist ein Künstler, der die Grenzen des Genres erweitert hat und die hypnotische Präzision von Minimal Techno mit der spirituellen Wärme von Dub verbindet. Seine hängende, melancholische Stimme, die immer auf Substanz basiert, ist zu einer unverwechselbaren Präsenz in der Landschaft der zeitgenössischen elektronischen Musik geworden.
„ICE“ ist eine Zeitlupenreise
Mit dem Track „ICE“ fasst Tikiman jahrzehntelange klangliche Erkundung zu einer reduzierten, aber immersiven Komposition zusammen. Die sanften Basslines und schwebenden Delays erzeugen eine Klangwelt, die sich in Zeitlupe bewegt, wie ein Umgebungsritual, das den Zuhörer in eine schwebende Dimension entführt. Das Stück ist Teil des Digital Sound Residency-Projekts, einer Plattform, die Kuboraum 2021 ins Leben gerufen hat, um Künstler einzuladen, ihre Ästhetik durch exklusive Kompositionen neu zu interpretieren, die im „digitalen Raum“ der Marke veranstaltet werden.
Beyond Eyewear, ein radikales Projekt
Kuboraum wurde 2012 von den italienischen Kreativdirektoren Sergio Eusebi und Livio Graziotti in Berlin gegründet und hat das Konzept der Brillen in eine echte Identitätsmaske verwandelt und sich allmählich zu einem hybriden kulturellen Zentrum entwickelt, das Mode, Kunst, Performance und Musik umfasst. Von der Zusammenarbeit mit Nyege Nyege und Regis, die am Hauptsitz der Marke in Berlin veranstaltet wurden, bis hin zur Teilnahme an Großveranstaltungen wie der Biennale von Venedig und dem Terraforma Festival hat Kuboraum eine interdisziplinäre und internationale Plattform aufgebaut. Es hat Flagship- und Pop-up-Stores in wichtigen Städten wie Mexiko-Stadt, London (Dover Street Market) und Tokio (Ginza) eröffnet, und sein Accessoires-Sublabel Innerraum arbeitete mit der japanischen Designerin Junya Watanabe für Kollektionen zusammen, die auf der Paris Fashion Week gezeigt wurden.
In der Zwischenzeit, im Jahr 2021, lancierte das Unternehmen die Digital Sound Residency, ein digitales Soundprojekt, bei dem experimentelle und zeitgenössische Künstler eingeladen werden, die Ästhetik der Marke anhand von Original-Soundtracks neu zu interpretieren, darunter Paul St. Hilaire selbst. Zu den Teilnehmern gehörten Low Jack feat. Le Diouk, Marina Herlop, Lord Spikeheart, Rainy Miller, Space Afrika, µ-Ziq, Emma dj, Ziùr, Regis, Quelza, Valentina Magaletti und viele mehr. Eine klangliche Erweiterung, die Kuboraums radikale und sich ständig weiterentwickelnde Vision bestätigt.
Im Jahr 2025 kokuratierte es die Outdoor-Musikreihe Berlin Beats, die vom Hamburger Bahnhof, Berlins Museum für zeitgenössische Kunst, veranstaltet wurde. Zu den Line-up gehörten DJ Stingray, Nkisi, STILL, Ziùr und andere. Zusätzlich zu seinen künstlerischen Bemühungen schloss sich Kuboraum der Plant-for-the-Planet-Initiative zum Ausgleich der CO₂-Emissionen an und pflanzte nach ihrer Veranstaltung auf der Biennale in Venedig 2024 erfolgreich 4.322 Bäume.













































