Benetton arbeitete mit dem Künstler Rick Dick für FW25 zusammen Eine Kampagne, bei der künstliche Intelligenz die visuelle Bildsprache der Marke verbessert

Die Geschichte von Benettons Kreativität gehört vielleicht in die Annalen der Mode: von politischen Kampagnen bis hin zu Colors, dem Kultmarkenmagazin der 90er Jahre. Wenn es eine Sache gibt, wovor die Marke Venedig noch nie Angst hatte, dann ist es, etwas zu wagen, mit einer künstlerischen Leitung, die immer eine starke und direkte Botschaft vermittelt hat und in der Lage ist, Ästhetik und soziales Engagement miteinander zu verbinden. Heute, in einer Zeit, in der die Mode ständig gezwungen ist, ihre Sprache neu zu definieren und sich mit neuen Technologien zu messen, beschließt Benetton erneut, seine Rolle als kreativer Pionier zu bekräftigen. Mit der neuen FW25-Kampagne, die am 11. September offiziell vorgestellt wurde, markiert United Colors of Benetton eine entscheidende Phase auf dem Weg der Erneuerung der Marke. Eine Kampagne, die über die Präsentation von Kleidungsstücken und Lookbooks hinausgeht und zu einem Manifest der Absicht wird: zu zeigen, wie die integrative und authentische Identität der Marke mit den fortschrittlichsten Technologien in Dialog treten kann, ohne jemals ihre Wurzeln zu verraten.

Die Zusammenarbeit mit Rick Dick, einem der bekanntesten Digitalkünstler für seinen Einsatz künstlicher Intelligenz als kreatives Werkzeug, passt perfekt in diese Vision. Hatte Benetton in den 90er Jahren Bilder als Mittel des Protests benutzt, nutzt er sie heute als Schauplatz für visuelle Experimente und stützt sich dabei auf eine Sprache, die in der Lage ist, neue Generationen anzusprechen. Künstliche Intelligenz wird so zu einer Linse, durch die die ästhetischen Codes der Marke verstärkt und Kleidungsstücke in ihren Volumen, Texturen und Atmosphären neu interpretiert werden können. Die Kampagne ist daher mehr als eine einfache saisonale Präsentation; sie zeigt die Entwicklung einer der bekanntesten Marken Italiens.

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Inmitten eines sehr vielfältigen Castings (auch wenn es mit KI erstellt wurde), steht wie immer Strickwaren im Mittelpunkt. Strickwaren, von Anfang an das Herzstück der Benetton-Kollektionen, werden nicht als einfaches Produkt, sondern als Sprache behandelt. In den Kampagnenbildern werden Strickwaren fast zu Verlängerungen des Körpers, Metaphern für Freiheit und zeitgenössische Sensibilität. Es ist eine Rückkehr zu den Ursprüngen und gleichzeitig ein Schritt vorwärts. Einerseits gibt es einen Verweis auf ein inklusives Erbe, auf Kampagnen, die Geschichte geschrieben haben, und auf eine durchweg radikale ästhetische Vision. Auf der anderen Seite besteht das Bewusstsein, dass die Grundlage, auf der kulturelle Relevanz heute gespielt wird, in der Fähigkeit liegt, digitale und innovative Tools zu nutzen. Für Benetton besteht nicht das Risiko, nostalgisch oder veraltet zu wirken: Der Einsatz von KI in der Kampagne zeigt eine Markenidentität, die solide genug ist, um sich zu verändern und gleichzeitig erkennbar zu bleiben. Denn Mode ist auch hier nie nur Mode. Es ist Sprache, es ist Haltung, es ist Positionierung.

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