Der Wert des Immobilienmarktes sinkt in ganz Italien Und nur eine Region hat einen positiven Trend.

Die jüngste Analyse von eXp Italy zur Entwicklung des italienischen Immobilienmarktes unter Verwendung von Daten von Idealista zeigt eine überraschende Tatsache — insbesondere angesichts der aktuellen nationalen Debatte über hohe Mieten und Übertourismus: einen weit verbreiteten Rückgang der Immobilienwerte in fast allen italienischen Regionen im Jahr 2025. Stehen die Eigenheimpreise kurz davor zu sinken? Die Beobachtung, die auf Daten basiert, die von Dezember 2024 bis Februar 2025 gesammelt wurden, zeigt einen allgemeinen Rückgang des Quadratmeterpreises, mit Ausnahme nur einer Region, die gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum verzeichnete — und das ist nicht die Lombardei, sondern Molise. Aber gehen wir Schritt für Schritt vor. Kurzfristig sind Preisschwankungen bereits in den ersten Monaten des Jahres 2025 erkennbar. Venetien ist die Region mit dem stärksten Rückgang: Von Dezember 2024 bis Februar 2025 fiel der durchschnittliche Immobilienwert von 1.914 €/m² auf 1.801 €/m². Ein Rückgang, der eine starke Korrekturdynamik auf dem regionalen Markt widerspiegelt. Als nächstes folgt das Aostatal, wo die Immobilienwerte im gleichen Zeitraum von 2.778 €/m² auf 2.708 €/m² fielen. Auch die Marken und Trentino-Südtirol verzeichneten einen ähnlichen Trend: Letztere verzeichneten beispielsweise einen Rückgang von 3.285 €/m² auf 3.088 €/m², während in Marche ein Rückgang von 1.379€ auf 1.316 €/m² zu verzeichnen war. In der Emilia-Romagna war der Rückgang spürbar, aber im Vergleich zu anderen Regionen etwas weniger ausgeprägt: Die Werte fielen von 1.933 €/m² auf 1.838 €/m². Zu den Regionen, die einen geringeren Rückgang verzeichneten, gehört Kampanien, wo die Immobilienwerte zwischen Dezember und Februar nur geringfügig von 1.666 €/m² auf 1.648 €/m² fielen. Ähnlich verzeichneten die Toskana und Molise Veränderungen von weniger als 2%: Die Toskana stieg von 2.385€ auf 2.354 €/m², während Molise von 1.325€ auf 1.303 €/m² fiel.

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Betrachtet man die Daten gegenüber dem Vorjahr, bestätigt das Bild die Herausforderungen, vor denen der italienische Immobilienmarkt steht. Alle Regionen außer Molise verzeichneten einen Rückgang der Werte im Vergleich zum Februar 2024. Molise verzeichnete überraschenderweise einen Preisanstieg von 1.261€ auf 1.303 €/m², was auf einen widerstandsfähigen Markt hindeutet, der sich dem nationalen Trend widersetzt. Zu den Regionen, die im Jahresvergleich relativ stabil blieben, gehören Kalabrien, Kampanien und die Abruzzen, mit minimalen Veränderungen. In Kalabrien beispielsweise blieb der Wert nahezu unverändert und sank nur geringfügig von 1.223€ auf 1.222 €/m2. In Kampanien stieg der Durchschnittspreis von 1.671€ auf 1.648 €/m², während er in den Abruzzen von 1.381€ auf 1.377 €/m² stieg. Die Lombardei verzeichnete einen geringfügigen Rückgang von 2.160 €/m² auf 2.153 €/m², was im Vergleich zu anderen Regionen eine scheinbare Stabilität zeigt. Im Piemont gab es ebenfalls einen leichten Rückgang, wobei die Preise von 1.605€ auf 1.577 €/m² fielen. In Ligurien stiegen die Werte von 2.568€ auf 2.482 €/m2, was eine spürbare Verlangsamung darstellt. Friaul-Julisch Venetien verzeichnete eine Korrektur von 1.664€ auf 1.597 €/m².

Weiter unten auf der Halbinsel verzeichnete Latium einen Rückgang von 2.443€ auf 2.371 €/m², während in Umbrien ein Rückgang von 1.272€ auf 1.248 €/m² zu verzeichnen war. Apulien, das oft Anzeichen von Tourismus und Immobilienvitalität zeigt, verzeichnete immer noch eine leichte Verlangsamung und fiel von 1.388€ auf 1.363 €/m². Auf Sardinien fielen die Preise von 2.257€ auf 2.201 €/m², während sie auf Sizilien von 1.223€ auf 1.203 €/m² stiegen, und selbst in der Basilikata fielen die Werte von 1.253€ auf 1.213 €/m². Keine Region außer Molise konnte diesem negativen Trend, der sich über das gesamte Staatsgebiet ausbreitete, entgegenwirken. Insgesamt deuten die Daten darauf hin, dass sich der italienische Immobilienmarkt in einer Phase der Anpassung befindet, die wahrscheinlich durch eine breitere wirtschaftliche Dynamik, verschärfte Kreditbedingungen und erhöhte Vorsicht der Käufer beeinflusst wird. Derzeit scheint sich nur Molise diesem Trend zu widersetzen und ist auf nationaler Ebene eine interessante Ausnahme. Im Laufe des Jahres 2025 wird es entscheidend sein, diese Trends zu beobachten, um zu verstehen, ob sich der Rückgang fortsetzen wird oder ob andere Anzeichen für Widerstandsfähigkeit auf dem italienischen Immobilienmarkt auftreten werden.

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