
The Substance hat die Kinokassen zerschlagen Nach Barbie und Poor Things ist jetzt auch das Horror-Genre feministisch
Es mag die triumphale Rückkehr von Demi Moore auf die große Leinwand oder der magnetische Charme von Margaret Qualley, Hollywoods neuem aufstrebenden Star, gewesen sein, aber The Substance ist in der Tat der Film des Jahres geworden. Unter der Regie von Coralie Fargeat wurde der Film zum perfekten Zeitpunkt veröffentlicht, in einer Zeit, in der Arthouse-Horror eine wahre Renaissance erlebt. In Italien spielte dieser Körperhorrorfilm über 800.000€ ein und erreichte am Eröffnungswochenende 100.000 Zuschauer, womit er die Ergebnisse aller anderen europäischen Länder übertraf. The Substance verdoppelte sogar sein spanisches Debüt, das nur 450.000€ erreichte und damit das hervorragende britische Ergebnis von 726.000€ übertraf. Diese Zahlen spiegeln den herzlichen Empfang des italienischen Publikums wider, das in die Kinos strömte, um eine intensive und fesselnde filmische Reise zu erleben. Trotz der blutigen Szenen und der sehr expliziten Bilder — die für diejenigen, die dem Genre nicht zugeneigt sind, intensiv sein können — ist der Film zu einem zentralen Thema in Online-Gesprächen geworden. Es generierte Memes und Trends auf allen Social-Media-Plattformen, erhöhte seine Reichweite und zog ein noch breiteres Publikum an. Diese Viralität hat dazu beigetragen, ein kulturelles Phänomen zu schaffen, das über das Theater hinausgeht und The Substance zu einem wahren Medienereignis macht.
Al cinema a vedere The Substance: quattro o cinque persone fuggite dalla sala, un tizio si è sentito male ed è svenuto, proiezione interrotta
— Cloud Nine (@CloudNineTw) November 3, 2024
Der Film zeichnet sich durch seinen kraftvollen Einsatz von Körperhorror aus und lässt sich von Meistern wie David Cronenberg, David Lynch und Brian De Palma inspirieren, mit einer ikonischen und eindrucksvollen Verwendung von Blut und Spezialeffekten. Die formale Liebe zum Detail in der Grafik und im Bühnendesign erinnert an die Ästhetik von Meisterwerken wie The Shining von Stanley Kubrick, mit einer akribischen Orchestrierung des Raums, die die Spannung und Spannung erhöht. Darüber hinaus kombiniert der Film Spannung und Ironie in einer einzigartigen Mischung, die Quentin Tarantinos Stil in Pulp Fiction widerspiegelt und ein Kinoerlebnis schafft, das sich deutlich von traditionellen Filmen des Genres unterscheidet. Tatsächlich triumphierte The Substance bei den Filmfestspielen von Cannes, gewann den Preis für das beste Drehbuch und zog ein großes Publikum in die Kinos, wodurch die Nische der Horror-Enthusiasten überschritten wurde. Die intensiven und charismatischen Auftritte der beiden Hauptdarsteller Demi Moore und Margaret Qualley standen im Mittelpunkt positiver Kritiken von Kritikern und Publikum gleichermaßen. Dieser begeisterte Empfang hat Gerüchte über die Preisverleihungssaison geschürt, und viele haben mögliche Oscar-Nominierungen vorhergesagt.









































