Teenager-Mädchen der Generation Z sind wegen Covid 4 Jahre älter Eine neue wissenschaftliche Studie zeigt die Auswirkungen des Covid-Lockdowns auf das Gehirn von Teenagern

Mehr als vier Jahre nach Beginn der Covid-19-Pandemie dauern die Diskussionen über ihre Folgen an, die nicht so sehr mit der Infektion selbst zusammenhängen, sondern mit den psychologischen Auswirkungen des Lockdowns auf junge Menschen. Eine Sorge, die von vielen geteilt wird: Die Idee, drinnen zu bleiben und keine entscheidenden Jahre des Wachstums und der Sozialisierung mit Gleichaltrigen zu erleben, hätte für Jugendliche nicht gesund sein können. Laut einer aktuellen wissenschaftlichen Studie der University of Washington, die in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht wurde, führte der Lockdown 2020 zu vorzeitigem Altern der Gehirne von Jugendlichen. Insbesondere Mädchen waren laut der Studie am stärksten betroffen und wiesen ein Alter von fast 4,2 Jahren auf, während bei Jungen das Durchschnittsalter 1,4 Jahre betrug. Die Ursachen sind vielfältig: vom Mangel an sozialen Interaktionen über ständige Angst bis hin zur traumatischen Reaktion „Kampf oder Flucht“ in einem so außergewöhnlichen Kontext.

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Die Studie wurde durchgeführt, indem MRT-Untersuchungen verglichen wurden, die zu drei bestimmten Zeiten durchgeführt wurden: 2018 (vor der Pandemie), 2021 (während des Lockdowns) und 2022 (nach dem Lockdown). Die Forscher beobachteten bei Jugendlichen eine signifikante Ausdünnung der Großhirnrinde, ein Merkmal, das in der Verhaltenswissenschaft einer der Hauptindikatoren für die geistige Reifung ist. Die überraschendste Entdeckung war, dass diese Ausdünnung nicht zwischen den Geschlechtern gleich war: Tatsächlich war die Kortikalis von Mädchen dreimal dünner als die ihrer männlichen Altersgenossen. Patricia K. Kuhl, eine der Autorinnen der Studie, erklärte, dass „ein Mädchen, das im Alter von 11 Jahren an der Studie teilnahm und im Alter von 14 Jahren zu weiteren Tests zurückkehrte, ein Gehirn aufwies, das mit dem eines 18-Jährigen vergleichbar war“. Kuhl stellte die Hypothese auf, dass dieser geschlechtsspezifische Unterschied darauf zurückzuführen sein könnte, dass Mädchen dazu neigen, sich stärker auf zwischenmenschliche Beziehungen zu verlassen, um mit Schwierigkeiten und Wachstum während der Pubertät fertig zu werden.


Forscher haben betont, dass immer noch unklar ist, ob diese Veränderungen im Gehirn von Jugendlichen dauerhaft sind oder ob die Gehirnentwicklung mit der Rückkehr zum normalen sozialen Leben wieder ihr gewohntes Tempo annehmen wird. Wenn sich die Gehirnalterung nicht verlangsamt, könnte ein Generationsunterschied entstehen, und das Phänomen junger Influencer der Generation Alpha und 12-Jährige, die sich bereits für Hautpflege und Make-up begeistern, wird fast verständlich. Vielleicht geht es nicht darum, schnell erwachsen werden zu wollen, sondern um ein beschleunigtes Wachstum, das durch Covid-19 verursacht wurde und viele Mädchen im Vorpubertätsalter dazu zwang, schneller zu reifen. Natürlich verschlechtert die ständige Medienbombardierung einer Gesellschaft, die von Ästhetik und Botox besessen ist, nur die Wahrnehmung der Teenager, dass sie für typische Aktivitäten ihres Alters nicht mehr geeignet sind. Aber TikTok und sein „irreführender Inhalt“ sind nicht allein schuld. Leider verbrachten die Grenzgänger zwischen Generation Z und Generation Alpha ihre Mittelschulzeit zu Hause in einem historischen Moment, an den man sich für immer erinnern wird.

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