
Die Verkäufe von Chanel steigen weiter Berichten zufolge verzeichnete die Maison ein Umsatzwachstum von rund 16%, was auf Mode, Schönheit und Uhrmacherei zurückzuführen ist
In der ersten Hälfte des Jahres 2026 verzeichnete Chanel Berichten zufolge ein Umsatzwachstum von rund 16%, eine Leistung, die viele Wettbewerber, von LVMH über Kering bis hin zur Prada Group, übertrifft, und das zu einer Zeit, in der sich die Branche weiterhin zwischen sinkenden Konsumausgaben und Verbrauchermüdigkeit bewegt.
Laut Bloomberg, das die Informationen von einer dem Unternehmen nahestehenden Quelle erhielt, überzeugten die ersten Kollektionen von Matthieu Blazy Berichten zufolge sofort internationale Kunden. Ein Debüt, das bestätigt, wie der belgische Designer, der die Identität von Bottega Veneta neu definiert hat, es auch geschafft hat, der französischen Maison neue Energie zu verleihen. Das Ergebnis ist umso bedeutsamer, wenn man es mit der Leistung vergleichbarer Marken und großer Konzerne vergleicht: Richemont verzeichnete ein Wachstum von 20%, was hauptsächlich auf die Nachfrage nach Cartier-Schmuck zurückzuführen war, während der Geschäftsbereich Mode- und Lederwaren von LVMH organisch nur um 1% wuchs, obwohl Jonathan Anderson zu Dior kam.
Für Chanel war das Wachstum Berichten zufolge in allen Märkten breit abgestützt. Die Vereinigten Staaten führen das Ranking mit einem Anstieg von mehr als 25% an, und auch Asien soll wieder einen positiven Beitrag zu den Ergebnissen geleistet haben. Mode ist nach wie vor der Motor des Geschäfts der Maison und macht rund 60% des Umsatzes der Gruppe aus, obwohl es der Geschäftsbereich Watches & Fine Jewellery ist, der mit einem Anstieg von rund 35% das markanteste Wachstum verzeichnete, was hauptsächlich auf den Erfolg der Schmucklinie Coco Crush und eine Erholung der Uhrenverkäufe zurückzuführen ist. Das Segment Fragrance & Beauty wächst ebenfalls weiter und verzeichnete einen Anstieg von rund 8% Das Unternehmen, das sich weiterhin in den Händen der Familie Wertheimer befindet, hatte das Jahr 2025 bereits mit einem Umsatz von 19,3 Milliarden US-Dollar abgeschlossen, was einem Anstieg von 1,8 Prozent entspricht. Wenn die Zahlen für das erste Halbjahr bestätigt werden, könnte 2026 ein echtes neues Kapitel für das Repräsentantenhaus einläuten.










































