Für die Mercedes-Benz Madrid Fashion Week ist Mode eine Frage der Gemeinschaft Die spanische Hauptstadt hat diese Woche ihr Bestes gegeben

Die spanische Mode und Kultur sind definitiv im Kommen. Von Kino und Fernsehserien bis hin zu Musik, von Sport bis Streetwear — Spanien bringt seine eigene Vision nach ganz Europa und in die ganze Welt. Die Mercedes-Benz Madrid Fashion Week, die derzeit im Gange ist, ist ein Beweis dafür. In diesem Jahr mit einer Vielzahl von Veranstaltungsorten und unterstützt durch eine Reihe strategischer Synergien, war der Schlüssel zum Erfolg das tiefe Gemeinschaftsgefühl, auf dem es aufgebaut wurde und das das Leben seiner Marken zu beleben scheint.

Allein die Auswahl der teilnehmenden Marken bot einen umfassenden Überblick über die Modelandschaft des Landes. Es umfasst Namen, die seit langem Teil des Establishments sind, wie Agatha Ruiz de la Prada, Pedro del Hierro und Adolfo Dominguez, sowie aufstrebende Talente mit einem zunehmend starken internationalen Profil, wie Palomo Spanien, Ernesto Naranjo (bereits viermaliger Finalist des CFDA/Vogue Fashion Fund und Gerüchten zufolge ein potenzieller Anwärter auf den LVMH-Preis im nächsten Jahr) und Agua by Agua Bendita, zusammen mit lokalen Erfolgsgeschichten, die auf den Laufsteg kamen und von gut verwurzelten Gemeinschaften unterstützt wurden innerhalb des Landes, wie Celia B., Moisés Nieto und Baro Lucas.

Eine weitere Stärke der Veranstaltung war die Vielfalt, die sie präsentieren konnte. In Bezug auf die Veranstaltungsorte und die Produktionswerte waren zweifellos die von Palomo Spanien und Calafat am aufwändigsten, die jeweils im Rosengarten des Parque del Oeste und in den Räumen des Hotels The Palace in Madrid aufgeführt wurden. Beide Sammlungen wurden von Live-Musikdarbietungen begleitet, ebenso wie die Shows von Agua von Agua Bendita und Moisés Nieto. Ein weiteres Highlight war die Redondo Brand-Kollektion — ein Haute-Couture-Label, das seine aufwändigen, maßgeschneiderten Looks immer noch in Handarbeit für seine Kunden fertigt —, die in den Gärten der Palacios de Vista Alegre präsentiert wurde.

Die Madrid Fashion Week, kurz nach dem Formel-1-Grand-Prix von Spanien und der einzigen europäischen Station auf Shakiras monumentaler Tournee, kam zu einem Moment intensiver Aktivität für Madrid. Sie positionierte sich als eine Aktivität, die sich über mehrere Bereiche der Stadt erstreckte und es sowohl der lokalen Gemeinschaft als auch der internationalen Presse ermöglichte, eine Reihe ikonischer Orte zu entdecken: vom Palacio de Cibeles über die Innenhöfe der Universität Nebrija bis hin zum Invernadero del Invernadero del Der Palacio de Cristal de Arganzuela gehört zur Galería de las Colecciones Reales.

@mbfwmadrid Visto a las puertas del debut de @Celia B en #MBFWMadrid. Color, estampados y mucha personalidad marcan el street style que acompañó al primer desfile de la diseñadora. - Spotted outside @celiabdesigner #MBFWMadrid Pretty (Fashion Week Edition) - MEYY

Der Gesamteindruck ist also, dass sich die spanische Mode zunehmend im Zentrum eines reichen kulturellen Ökosystems befindet — eines, das in seiner eigenen lokalen Spezifität verwurzelt ist, aber gerade aus diesem Grund umso reicher und vielschichtiger erscheint. Am wichtigsten ist jedoch, dass Spanien wie in anderen Bereichen seiner Kultur in der Mode so willens und begierig ist, sich einem breiteren Horizont zu öffnen, wobei gerade die Macht seiner Gemeinschaft zu seinem zentralen Wert wird.

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