
Sogar Inditex wurde von der Umsatzverlangsamung getroffen Ärger für den spanischen Riesenbesitzer von Zara, Oysho und Massimo Dutti
Trotz der strategischen Neupositionierung von Zara und seinen Geschwistern (Oysho, Pull&Bear, Massimo Dutti, Bershka, Stradivarius) entsprach der Umsatz der spanischen Gruppe Inditex in den ersten drei Monaten des Jahres 2025 nicht den Erwartungen. Der Umsatz stieg um 4,2%, eine starke Verlangsamung gegenüber dem zweistelligen Wachstum der Vormonate. Analysten hatten für Inditex ein Wachstum von 5,6% gegenüber dem Vorjahr prognostiziert, aber die neuen Ergebnisse zeigen, dass die Modekrise nicht auf den Luxussektor beschränkt ist. Die Gruppe scheint sich bereits auf dem Weg der Erholung zu befinden. Der Umsatz stieg vom 1. Mai bis 9. Juni gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6%. In der Zwischenzeit waren die Investitionen von Inditex bei allen Marken umfangreich und umfangreich: Zara hat neue Geschäfte in Athen, Cambridge und Massachusetts eröffnet und auch die Restaurierung seines riesigen Ladens in Los Angeles (das mit einem Einkaufszentrum verglichen wurde) vorgestellt, während die Geschäfte der anderen Marken ebenfalls verbessert wurden, insbesondere in London und Paris. Diese Ausgaben kommen zu den zahlreichen Zara-Kooperationen mit namhaften Kreativen aus der Modebranche hinzu, von Stefano Pilati bis Samuel Ross.
Den jüngsten Quartalsergebnissen zufolge war Anfang 2025 eine Zeit hoher Ausgaben für Inditex. Die Gewinne stiegen um 1,5%, während die Investitionen um 2,3% stiegen. Wie die Neueröffnungen und die Neupositionierung von Zara im „Mittelmarkt“ (zwischen Luxus- und Schnellmode) belegen, scheint der Schwerpunkt von Inditex auf der Verfeinerung des Markenimages gelegen zu haben. Neben dem Geschäft im The Grove in Los Angeles wurde auch das südkoreanische Geschäft von Zara in Seoul erweitert — ein Markt, in den die Marke erst kürzlich eingedrungen ist. Darüber hinaus hat die Marke kürzlich eine neue Einkaufsmethode eingeführt, die es italienischen, japanischen und britischen Verbrauchern ermöglicht, Artikel pünktlich zum Sommerbeginn direkt an ihre Urlaubsziele liefern zu lassen (sodass sie sie nicht packen müssen). Der Service wird auch auf Frankreich, Spanien und die Türkei ausgeweitet — eine Initiative, die Bedenken hervorruft, insbesondere im Hinblick auf das Abfallrisiko, wenn Artikel gekauft und direkt an das Touristenziel versendet werden und möglicherweise am Ende des Urlaubs zurückgelassen werden. Dieses Projekt geht einher mit der Eröffnung eines neuen Logistikzentrums in Saragossa, Spanien, und der Ankündigung eines großen Führungswechsels in der Gruppe: Am 15. Juli, während der Jahrestagung des Unternehmens, wird Vizepräsident José Arnau zurücktreten. Er wird durch Roberto Cibeira, CEO der Investmentgesellschaft Pontegadea, ersetzt, die ebenfalls dem Inditex-Gründer Amancio Ortega gehört.













































