
Marken können nicht genug von Kurzfilmen bekommen Eine jahrzehntelange Liebesbeziehung
Le Paysan von Jacquemus
Jacquemus hat kürzlich Le Paysan veröffentlicht, einen Kurzfilm, der anhand einiger bewegter Bilder die Kollektion präsentiert, nach der er benannt ist. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen die Bilder, die schon immer Teil der DNA der Maison waren, nämlich die unberührte französische Natur und das langsame Leben, während die Handlung fast nicht existiert. Models spielen Fußball auf einem Feld und tragen dabei von Jacquemus entworfene Abendkleider; ein junger Mann isst eine Mango (eine Frucht, die nicht sehr französisch ist); ein ferngesteuertes Boot rast über eine Pfütze, während ein hoch gelegenes Schloss die Szene aus der Ferne zu beobachten scheint. Der Kurzfilm ist einfach umwerfend, auch wenn er keine Handlung hat, und ist ein weiteres Beispiel dafür, wie sich Marken für Kino als Werbemittel begeistern.
Willy Chavarria und Zara
Erst vor drei Tagen kündigten Willy Chavarria und Zara ihre Zusammenarbeit genau in zwei Videos an. Die erste, unter der Regie des Designers und Glen Luchford, zeigt Christy Turlington und Alberto Guerra und fängt das gesamte Drama der lateinamerikanischen Kinematographie ein; die zweite, unter der Regie des Filmemachers und Fotografen Allen Alcantara, porträtiert das Making-of der Kollektion in Zaras Studios. Wie im Fall von Jacquemus wird die Handlung in dem Film von Chavarria und Luchford nur angedeutet: Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Kleidungsstücke, die von den beiden Protagonisten wunderschön getragen werden, und die Gesamtästhetik der Marke. Der Dokumentarfilm ist nichts weiter als ein Trailer, der die Verbraucher faszinieren soll. Eine Taktik, die auch von Jil Sander für Simone Bellottis erste Kollektion, Maison Margiela für Glenn Martens und Dior für Jonathan Anderson verwendet wurde.
Stone Island in Neapel
Auch Stone Island, eine Marke, die nicht zur Luxusklasse gehört, aber im Laufe der Jahre eine Community von Fans und Enthusiasten aufgebaut hat, hat kürzlich die Kamera in die Hand genommen, um ein Stück ihrer Geschichte zu erzählen. Um die Eröffnung ihres ersten Ladens in Neapel zu feiern, präsentierte die Marke A Sorpres, einen kurzen Dokumentarfilm unter der Regie von Glenn Kitson, begleitet von der Stimme von Roberto Saviano, der die Verbindung von Stone Island mit der neapolitanischen Stadt nachzeichnet. Indem die Marke Compass Rose nicht die Marke, sondern die Menschen, die sie lieben, in den Mittelpunkt der Erzählung stellte, würdigte sie Neapel diese großartige Hommage.









































