
In Italien haben in 4 Jahren 17.000 Modegeschäfte geschlossen Eine Krise, die die verheerenden Auswirkungen der Pandemie und das Wachstum des E-Commerce signalisiert
Laut Federazione Moda Italia versprechen die Aussichten für den Sektor in einer Stellungnahme von MF Fashion, einem Verband innerhalb von Confcommercio, der italienische Modehändler vertritt, nichts Gutes. Laut der jüngsten Analyse des Verbandes wurde der italienische Modeeinzelhandel schwer getroffen. Eine sehr hohe Zahl von 16.863 Modegeschäften hat in den letzten vier Jahren geschlossen, durchschnittlich elf Geschäfte pro Tag, sodass über 13.000 Mitarbeiter arbeitslos sind. Die Situation wird nicht nur durch die Pandemie, sondern auch durch einen starken Anstieg des E-Commerce verschärft. Giulio Felloni, Präsident des Verbandes, betont eine Verschlechterung, die bereits seit einem Jahrzehnt im Gange ist. Rund 70.000 Einzelhandelsgeschäfte sind geschlossen und ein negativer Nettosaldo von -34.219 Geschäften.
L’economia del commercio nelle città italiane sta affrontando una crisi senza precedenti, con oltre 100mila negozi al dettaglio e 24mila attività di commercio ambulante chiusi tra il 2012 e il 2023. Questa drammatica perdita, equivalente a una impresa su cinque, ha lasciato…
— Crudelia De Mon (@Crudeli45198835) March 20, 2024
Weitere Analysen zufolge zeigen die Verkäufe keine Anzeichen einer Erholung, wobei es in den Verkaufsperioden und sogar in den darauffolgenden Monaten zu erheblichen Rückgängen kam. Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: -2,7% im Jahr 2023 und stetige Rückgänge in den ersten Monaten des neuen Jahres, rund -4,5% im Januar, -4,6% im Februar und -3,1% im März im Vergleich zu den gleichen Monaten des Vorjahres. Die Auswirkungen dieser Schließungen spiegeln sich nicht nur in Arbeitsplatzverlusten wider, sondern auch in der Verarmung des städtischen Geschäftsgefüges, in dem leerstehende Geschäfte häufig Monomarkenketten oder Franchise-Aktivitäten weichen. Der Sektor steht daher vor einem strukturellen Konsumproblem, da pro Haushalt im Durchschnitt weniger als hundert Euro pro Monat für Kleidung ausgegeben werden. Felloni weist darauf hin, dass der Boom der weltweiten Modeproduktion, der von 2000 bis heute um 200% zugenommen hat, nicht mit einem Anstieg des Konsums von Qualitätsprodukten in Italien, einem bekannten Hersteller solcher Waren, einhergeht.
@politicamente_scorretta Nonostante i toni da ripresa economica, di recente in molti hanno notato come le serracinesche in quel di Milano, siano sempre più spesso chiuse. Stiamo parlando dei negozi in centro, dove resistono solo le grosse catene, mentre non si trovano quasi più i piccoli, e storici, negozietti, un tempo tanto familiari. Tanto a che serve il ferramenta, no?C'è Leroy-Merlin! #milano #negozi #crisi #negozichiusi #economia #centri #italia #crisieconomica #cinesi #notizie #leroymerlin Call Me - Sped Up - plenka
Angesichts dieser Krise fordert der Präsident des Verbandes dringende staatliche Interventionen, ähnlich denen, die für andere Sektoren wie Möbel gelten. Zu diesen Maßnahmen gehören die Senkung der Mehrwertsteuer auf Kleidung und Accessoires, steuerliche Anreize für Leasingverträge und eine faire Regulierung, die den elektronischen Geschäftsverkehr und Ladengeschäfte steuerlich gleichstellt. Kritik richtet sich auch gegen E-Commerce-Giganten, die häufig im Ausland ansässig sind und deutlich niedrigere Steuern genießen als Geschäfte auf inländischem Boden, was die Ungleichheit in der Branche weiter verschärft. Die aktuelle Situation ist kritisch, und Fellonis Vorschläge zielen darauf ab, einen Schlüsselsektor der italienischen Wirtschaft wiederzubeleben, nicht nur um Arbeitsplätze zu erhalten, sondern auch um die Tradition des Made in Italy in der Modewelt am Leben zu erhalten.













































