Die touristischen Städte, die Touristen am meisten hassen Eine Liste der zehn Städte, die laut einer Studie von DIPNDIVE am wenigsten gastfreundlich sind

Gibt es übertouristische Städte, die Besucher am Ende hassen? Es mag widersprüchlich erscheinen, wenn man bedenkt, dass Reisen als das ultimative Freizeiterlebnis gilt. Phänomene wie Übertourismus, der zur Überbelegung bestimmter Orte führt, oder unerschwingliche Preise können jedoch dazu führen, dass ein Urlaub weit weniger angenehm ist als erwartet. Kürzlich hat eine von DIPNDIVE durchgeführte Studie dank der Analyse verschiedener Faktoren, die die Erfahrungen der Besucher beeinflussen, eine Antwort auf diese Frage gegeben. Das Ergebnis ist eine Rangliste von zehn europäischen und amerikanischen Städten, die diese Hassliebe unter Touristen am meisten hervorrufen. Überraschenderweise taucht auch eine italienische Stadt auf der Liste auf: Mailand.

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Zu den in der Studie berücksichtigten Elementen gehören verschiedene Variablen wie die Fläche und Bevölkerung der Stadt, der Geräuschpegel, die Luftqualität, die Kriminalitätsrate sowie die Preise für Restaurants, Hotels und Verkehrsmittel. In der Studie wurde ein Wert zwischen 0 und 100 vergeben, wobei ein höherer Wert auf eine weniger gastfreundliche Stadt hindeutet (aufgrund von Umweltproblemen, Sicherheitsbedenken oder hohen Kosten). Überraschenderweise steht ganz oben auf der Liste eine amerikanische Stadt, die auch ein beliebtes Touristenziel ist: Las Vegas. Aufgrund der überwältigenden Anzahl von Reisenden kann es anstrengend sein, die Stadt zu erkunden, was es weniger angenehm macht. Übertourismus ist ein Problem, das „Sin City“ mit San Francisco teilt, das auf der Liste an zweiter Stelle steht und ebenfalls von schlechter Luftqualität und einer hohen Kriminalitätsrate betroffen ist. In New York, das an dritter Stelle steht, erleben Touristen den höchsten Geräuschpegel und die teuersten Essenskosten. Los Angeles, das an fünfter Stelle steht, hat die schlechteste Luftqualität unter den analysierten Städten, was Outdoor-Aktivitäten weniger angenehm macht. Hinzu kommen Umweltprobleme, die die Erkundung für Touristen erschweren. Die Studie umfasst auch zwei weitere US-Städte: San Diego, wo Touristen einem hohen Geräuschpegel und einer moderaten Luftqualität ausgesetzt sind, was die Attraktivität der Stadt mindert, und Portland, das aufgrund seiner hohen Kriminalitätsrate den neunten Platz belegt.

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Mailand präsentiert sich aufgrund der Touristenüberfüllung und der hohen Kriminalitätsrate als eine Stadt, die ohne sorgfältige Planung schwer einzuschätzen ist, und belegt den achten Platz. Für die lombardische Hauptstadt gibt es jedoch einige positive Aspekte: Daten belegen, dass Touristen von erschwinglichen Lebensmittel- und Transportkosten profitieren können. Das Gleiche gilt nicht für London, das aufgrund seiner unerschwinglichen Preise ganz oben auf der Liste steht (vierter): Allein die öffentlichen Verkehrsmittel kosten bis zu 3,58 USD pro Ticket, ein Beispiel dafür, wie sich die Lebenshaltungskosten der Stadt auf das Gesamterlebnis auswirken. In ähnlicher Weise scheinen die Preise in Zürich, das an sechster Stelle liegt, Besucher abzuschrecken, obwohl es als besonders sichere Stadt gilt. Am Ende der Liste steht Paris auf dem zehnten Platz, wo Besucher trotz der höchsten Touristendichte in der Rangliste (273.000 Touristen pro 100.000 Einwohner) und des hohen Geräuschpegels dank der sehr niedrigen Verpflegungskosten immer noch Erleichterung finden können. Ein Sprecher von DIPNDIVE gab praktische Ratschläge, wie man das Erlebnis in diesen weniger gastfreundlichen Städten angenehmer gestalten kann, kommentierte die Studie wie folgt: Touristen, die Städte mit hoher Bevölkerungsdichte besuchen, können von der Erkundung in der Nebensaison oder in weniger überfüllten Gebieten profitieren, die oft ein entspannteres und authentischeres Erlebnis bieten und gleichzeitig einige der in den Daten hervorgehobenen häufigen Herausforderungen umgehen. Darüber hinaus kann die Planung der lokalen Kosten wie Transport und Mahlzeiten den Reisenden helfen, ihr Budget an diesen anspruchsvollen Reisezielen besser zu verwalten.“

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