Trump und China haben (vielleicht) eine Lösung für TikTok gefunden Das Ergebnis wird am Freitag nach dem Treffen der beiden Staats- und Regierungschefs bekannt gegeben

Berichten von CNN und der New York Times der letzten Stunden zufolge haben die Trump-Regierung und die chinesische Regierung endlich einen „Rahmen für eine Einigung“ erreicht, um das endgültige Verbot von TikTok abzuwenden. Finanzminister Scott Bessing bestätigte, dass die Vereinigten Staaten und China nach monatelangen Verhandlungen eine vorläufige Einigung erzielt hatten. Die endgültige Bestätigung wird am Freitag mit einem direkten Treffen zwischen Trump und Xi Jinping erwartet. Quellen, die den Gesprächen nahe standen, ergaben, dass ByteDance daran arbeitet, seinen Eigentumsanteil unter 20% zu reduzieren, wobei neue amerikanische Investoren einbezogen werden. Es bestehen jedoch weiterhin Zweifel an der Solidität der Vereinbarung: „Wir haben diesen Film schon einmal gesehen — wir sind der Unterschrift nahe gekommen, nur um zu sehen, wie alles auseinanderfällt“, kommentierte Lindsay Gorman, ehemalige Beraterin des Weißen Hauses, gegenüber der NYT.

Die lange amerikanische Saga

Die Geschichte von TikTok in den Vereinigten Staaten war von ständigen Wendungen geprägt. Im vergangenen Januar, nur einen Tag vor Trumps Amtseinführung, wurde die App auf dem gesamten US-Territorium für fast 24 Stunden gesperrt, nur um auf Befehl des neu gewählten Präsidenten wieder auf den Bildschirmen zu erscheinen. Seitdem wurden ByteDance mehrere Verlängerungen um 75 Tage gewährt, um den Verkauf seiner US-Tochtergesellschaft abzuschließen, aber es wurde nie eine endgültige Einigung erzielt. Trump hat wiederholt erklärt, dass seine Regierung „nicht will, dass TikTok geschlossen wird“, dass jedoch eine Zusammenarbeit mit Peking notwendig ist, um einen Kompromiss zu erzielen. Ein Zustand, der, wie die Ereignisse zeigen, jeden Schritt extrem komplex gemacht hat.

Die Verhandlungen waren oft mit anderen geopolitischen Dossiers verwoben. Laut BBC schien ein Deal im vergangenen März fast abgeschlossen zu sein, und ein Beschluss des Präsidenten war bereit, weitere 120 Tage für den Verkauf einzuräumen. Doch am selben Tag kündigte Trump eine neue Welle von Zöllen auf chinesische Importe an, was Pekings sofortige Reaktion und den Rückzug seiner Unterstützung auslöste. Die chinesische Botschaft in Washington erklärte, dass sie „Praktiken ablehnt, die gegen die Grundprinzipien der Marktwirtschaft verstoßen“, was den Deal vorübergehend zum Scheitern brachte und TikTok im Mittelpunkt eines Zusammenstoßes zwischen Supermächten und eines rein amerikanischen Wettbewerbs um seine Übernahme rückte.

@tiktokpj

either BAN the app already or stop bringing it up

Easy - Commodores

In den letzten Monaten haben sich mehrere potenzielle Käufer gemeldet. Darunter Amazon, das seit langem das Ziel verfolgt, ein eigenes soziales Netzwerk aufzubauen, das sich in sein kommerzielles Ökosystem integrieren lässt — dieselbe Logik, die hinter der Übernahme von Twitch und Goodreads steckt. Das überraschendste Angebot kam jedoch von Tim Stokely, dem Gründer von OnlyFans, der zusammen mit Zoop und der Krypto-Stiftung Hbar einen Last-Minute-Vorschlag einreichte. Die Ausschreibung, die als „David gegen Goliath“ -Moment definiert wurde, zielte darauf ab, TikTok zu einer Plattform zu machen, bei der die Ersteller an erster Stelle stehen, mit einer faireren Umsatzverteilung. Eine Vision, die über ihre Machbarkeit hinaus bestätigt, dass TikTok inzwischen zu einer wichtigen Verhandlungsmasse für die Neugestaltung des Gleichgewichts der amerikanischen digitalen Landschaft geworden ist.

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