Kanye entschuldigte sich bei der jüdischen Gemeinde In Erwartung der Veröffentlichung seines neuen Albums

In Erwartung des endgültigen Veröffentlichungsdatums von Vultures ist Kanye West in die sozialen Medien (Instagram und X) zurückgekehrt. Der Rapper hatte schon immer eine zweideutige und skurrile Herangehensweise an soziale Plattformen: Dieses Mal nutzte er sie, um für die Waren des kommenden Albums und seine neuen Schuhe namens YEEZY PODS zu werben. Er postete auch ein Selfie mit einem Fußballtrikot und vor allem, um sich — mehr als nötig — bei der jüdischen Gemeinde zu entschuldigen. Er tat dies durch eine kurze Pressemitteilung, in der es heißt: „Ich entschuldige mich aufrichtig bei der jüdischen Gemeinde... Es war absolut nicht meine Absicht, dich zu verletzen oder respektlos zu behandeln, und ich bedaure zutiefst jeden Schmerz, den ich verursacht haben könnte.“ , das schnell unter die Lupe genommen wurde, da es angeblich von künstlicher Intelligenz formuliert wurde.

In jüngster Zeit wurde die jüdische Gemeinde mehrfach vom Künstler ins Visier genommen. Laut The Business of Fashion hat die Anti-Defamation League (ADL), eine Verteidigungsgruppe, die Antisemitismus dokumentiert, erklärt, dass Kanye West 2022 an bis zu 59 antisemitischen Vorfällen beteiligt war. Unter den vielen Vorfällen, die für Aufsehen sorgten, gab es auch angebliche Vorwürfe gegen Sean „Diddy“ Combs: Kanye behauptete, der Künstler werde vom jüdischen Volk kontrolliert. Es gab auch einen Tweet, in dem er eine Grafik teilte, die ein Hakenkreuz in einem Davidstern darstellt, was zur Sperrung des X-Kontos durch Elon Musk führte. Die Veröffentlichung von Vultures steht unmittelbar bevor — geplant für den 12. Januar — und Kanye probiert neue Kommunikationsstrategien aus, um den Hype um das duale Projekt mit Ty Dolla $ign zu steigern. Das Teilen der Pressemitteilung scheint jedoch fast sinnlos, insbesondere wenn man die Takte der Strophe in Vultures analysiert, der Single vor dem gleichnamigen Album, in der es heißt: „Wie kann ich antisemitisch sein? Ich habe gerade ein jüdisches Miststück gefickt.“

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