
Hacker greifen weiterhin Luxus-Websites an Dieses Mal wurden Kering-Kunden ins Visier genommen
Nach einer Reihe von Angriffen in diesem Sommer, die sich gegen Marken wie Dior, adidas, Tiffany&Co., Cartier und Louis Vuitton richteten, schlagen Modehacker erneut zu. Diesmal war das Ziel der Cyberangriffe Kering, eine französische Gruppe, der Häuser wie Gucci, Balenciaga und Alexander McQueen gehören. Der Hauptgrund für diese Verbrechen ist der Diebstahl der bei diesen Marken registrierten persönlichen Daten der Kunden, die vertrauliche Informationen, einschließlich ihrer Finanzdaten, an Einkaufsseiten weitergeben.
Zu den Kunden von Kering gehören sicherlich prominente Personen, wenn man bedenkt, welche Luxusmarken das Unternehmen besitzt. Es ist daher klar, warum Cyberkriminelle Informationen über sie herausfinden wollen. Laut The Guardian könnten bei den Cyberangriffen auf Kering Informationen von Millionen von Kunden gestohlen worden sein, darunter Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Das Unternehmen gab an, dass der Verstoß im Juni stattgefunden habe, aber keine Finanzinformationen wie Kreditkarten- oder Bankkontonummern der Kunden gestohlen wurden.
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Auf Telegram, einer Messaging-App, die erweiterte Datenschutz- und Anonymitätsfunktionen bietet, tauchten im vergangenen Monat Beispiele für Daten auf, die während des Angriffs auf Kerings Website gestohlen wurden, darunter Informationen einiger Gucci-Kunden, die offen auf einem Social-Media-Kanal geteilt wurden. Einige Beispiele umfassten sogar ihre Ausgaben im Geschäft, wobei die Beträge Zehntausende von Dollar überstiegen. Aber nach den Marken Cartier, Louis Vuitton und jetzt Kering ist die Mode nicht das einzige Opfer von Cyberangriffen: The Guardian berichtet, dass in England neben den Multistore Harrods auch Supermärkte wie Co-op und M&S angegriffen wurden.
Cyberkriminalität wird immer raffinierter und stellt laut dem Global Retail Report 2025 von KnowBe4 heute eine der Hauptbedrohungen für den Einzelhandel dar. Der Diebstahl von Zugangsdaten, der häufig durch Phishing-Angriffe erfolgt, hat in diesem Jahr den Diebstahl von Zahlungskartendaten übertroffen. Cyberangriffe im Einzelhandel, die heute zu den fünf weltweit am häufigsten angegriffenen Angriffen gehören, nahmen im Vergleich zu 2023 um 56% zu. Die Situation verschlechterte sich 2024 weiter: Die durchschnittlichen Kosten einer Datenschutzverletzung im Einzelhandel beliefen sich auf 3,48 Millionen Dollar, ein Anstieg von 18% gegenüber 2,96 Millionen im Jahr 2023.
when ticketmaster gets hit with a cyber attack then what pic.twitter.com/vdLBQ1NX3S
— CO (@_emxnchj) September 9, 2025
Die KnowBe4-Studie betont, wie wichtig es ist, das sogenannte „menschliche Risiko“ zu reduzieren. Viele Angriffe sind tatsächlich auf menschliche Fehler zurückzuführen, z. B. wenn sie Opfer von Phishing wurden. Untersuchungen zeigen, dass Mitarbeiterschulungen zu den wirksamsten Strategien zur Verhinderung von Datenschutzverletzungen gehören. Der Schutz der Kundendaten und Investitionen in die Schulung der Mitarbeiter werden daher immer wichtiger, um sich vor der Zunahme von Cyberangriffen zu schützen. Mit der Entwicklung von KI und anderen Technologien könnten solche Cyberangriffe noch häufiger werden.










































