
Wie ist das Checkered Future: Frequency Manifest von OTW von Vans gelaufen? In den Gärten der Mailänder Triennale feierte die Marke die Eröffnung der Ausstellung mit einem herausragenden DJ-Set
Zu Beginn der Milan Design Week 2025, am vergangenen Dienstag, dem 8. April, präsentierte Vans den neuen Old Skool 36 FM aus der OTW-Linie mit der Installation „CHECKERED FUTURE: FREQUENCY MANIFEST“, konzipiert von Creative Director Willo Perron und begleitet von atmosphärischem Sounddesign von Tim Hecker. Die Veranstaltung, die auf der Triennale di Milano stattfand, bot ein immersives Erlebnis in die tiefe Verbindung zwischen Design, Musik und zeitgenössischer Kultur und unterstrich Vans' Bestreben, sich als wichtiger Akteur in der globalen Kulturlandschaft über die Grenzen des Skateboardens hinaus zu positionieren. Zu den Höhepunkten des Abends gehörte Björks Auftritt, der über eine Stunde lang die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zog. Nach mehr als zwei Jahren abseits der italienischen Bühnen kehrte der isländische Künstler mit einem DJ-Set zurück, das elektronische Recherche, Ambient-Texturen und visuelle Spannung verband. Ihre Anwesenheit verlieh der Veranstaltung einen fast zeremoniellen Ton, der durch die Kulisse noch verstärkt wurde: Der monumentale Balkon der Triennale verwandelte sich in eine skulpturale Bühne mit Blick auf den Garten, die von verspiegelten Paneelen eingerahmt und von dynamischen Projektionen beleuchtet wurde. Neben ihr bot der britische Produzent Vegyn — bekannt für seine Zusammenarbeit mit Frank Ocean — eine introspektive und experimentelle Musikauswahl an, während Milans eigener Evissimax den Abend mit einem Set eröffnete, das reich an Glitch und dekonstruierten Rhythmen war und quasi den italienischen elektronischen Underground repräsentierte. Zusammen schufen die drei Aufführungen eine vielschichtige Klanglandschaft, die der visuellen Erzählung der Installation entsprach.
„CHECKERED FUTURE: FREQUENCY MANIFEST“ übersetzte immaterielle Konzepte wie Wellen, Frequenzen und Schwingungen visuell durch eine Inszenierungsstruktur aus Spiegeln, pulsierenden Lichtern und monumentalen Geometrien. Das Schachbrettmuster, ein wiederkehrendes Vans-Symbol, wurde in ein architektonisches Element verwandelt, das den Raum neu definierte und die Perspektiven vervielfachte und so eine direkte Verbindung zwischen der ikonischen Vergangenheit der Marke und der imaginären Zukunft schuf. Der Old Skool 36 FM, der Protagonist der Veranstaltung, wurde als erste Veröffentlichung der OTW-Serie „Future Make“ vorgestellt. Der Sneaker ist weit davon entfernt, eine einfache nostalgische Neuauflage zu sein, sondern stellt eine radikale Neuinterpretation des Old Skool-Modells (ursprünglich Style 36) dar und treibt in Bezug auf technische Forschung und Materialinnovation voran. Die aus Komponenten bestehende Cupsohlenkonstruktion, das 3D-gefertigte Obermaterial und der neue 3D-gedruckte TPU-Seitenstreifen stellen eine konkrete Designentwicklung dar, die sich an ein Publikum richtet, das sowohl Wert auf Ästhetik als auch auf Leistung legt. Abgerundet wird das Paket durch die firmeneigene Sola Foam ADC-Innensohle und die EVA-Strobel-Konstruktion, die für Leichtigkeit, Komfort und Reaktionsfähigkeit sorgen. Die Aktivierung in Mailand ist Teil einer umfassenderen Strategie, die bereits weltweit getestet wurde: von der Skate-Installation unter dem Sacré Coeur in Paris im Juni 2024 über die Zusammenarbeit mit Sterling Ruby und seinem Projekt S.R.STUDIO.LA.CA für Frieze Los Angeles bis hin zum Debüt der OTW-Linie auf der Seine während der Pariser Herrenmodewoche 2023. Verschiedene Projekte, die jedoch durch eine einzige Vision vereint sind: die Zukunft der Kreativität durch hybride und immersive Formen zu erzählen.






































































































