
Italiener verbringen fast ein Drittel ihres Lebens online Was unsere digitalen Gewohnheiten verraten
Wie eine von NordVPN durchgeführte Studie zeigt, verbringt der durchschnittliche Italiener 25 Jahre, 6 Monate und einen Tag seines Lebens online: praktisch ein Drittel seiner Existenz, wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche Lebenserwartung 84 Jahre beträgt. Die Verbindung beginnt um 8 Uhr morgens und endet erst um 22:00 Uhr, insgesamt also rund 50 Stunden pro Woche.
Unterhaltung dominiert das Ranking der digitalen Aktivitäten: An erster Stelle steht das Ansehen von Fernsehserien und Filmen im Streaming mit 6 Stunden und 34 Minuten pro Woche. Darauf folgen das Hören von Musik (4 Stunden und 20 Minuten), Online-Videos (4 Stunden und 19 Minuten) und soziale Medien, die etwas mehr als 3 Stunden pro Woche in Anspruch nehmen. Hinzu kommt das Phänomen des zweiten Bildschirms: 29% der Italiener geben zu, beim Ansehen von Filmen oder Serien in den sozialen Medien nachzuschauen, eine Form des Parallelkonsums, die inzwischen fast automatisch geworden ist.
Eine neue Präsenz
Im Jahr 2026 sticht jedoch eine weitere wichtige Zahl hervor: Italiener verbringen durchschnittlich 53 Minuten pro Woche damit, mit KI-basierten Chatbots zu interagieren. Dies ist nicht mehr nur eine technologische Neugier auf eine Neuheit: Künstliche Intelligenz ist inzwischen zu einem Werkzeug für den täglichen Gebrauch geworden, obwohl nur 11% sie für unverzichtbar für ihre Routine halten. 18% glauben jedoch bereits, dass dies die Qualität ihres Online-Erlebnisses konkret verbessert hat. Heute spielt KI auch bei schnellen Suchanfragen eine Rolle und signalisiert einen strukturellen Wandel in der Art und Weise, wie wir Informationen abrufen und Entscheidungen treffen.
Das Problem der Privatsphäre
Trotz des wachsenden Bewusstseins für digitale Risiken geben Italiener weiterhin offenbar mühelos vertrauliche Informationen weiter. 64% haben ihren vollständigen Namen auf Online-Plattformen eingegeben, 66% ihr Geburtsdatum und 43% ihre vollständige Privatadresse. Dies ist vielleicht der auffälligste Widerspruch: Benutzer gehen mit KI vorsichtig um, wenn man bedenkt, dass nur 3% vertrauliche Dokumente in Tools für künstliche Intelligenz hochgeladen haben, während sie beim Teilen persönlicher und privater Daten weniger vorsichtig sind. Es ist daher wichtig, dass digitale Sicherheit in diesem Sinne auch auf diese neuen Tools angewendet wird.
Zu den von Briedis empfohlenen grundlegenden Praktiken für sicheres Surfen gehören: regelmäßige Überprüfung auf mögliche Datenlecks, Vertrauen auf vertrauenswürdige Sicherheitssoftware, ständige Überprüfung verdächtiger Links und Nachrichten, Vermeidung der Weitergabe persönlicher oder finanzieller Informationen mit KI-Tools und Wachsamkeit gegenüber immer ausgefeilteren Phishing-Techniken.












































