Italienische Luxus-Straßenmieten gehören zu den teuersten der Welt Nur die Fifth Avenue in New York übersteigt die Kosten der Via Montenapoleone

Scenari Immobiliari, ein unabhängiges Wirtschaftsforschungsinstitut, präsentierte die Ergebnisse für 2024 auf dem Gewerbeimmobilienmarkt und ermittelte den Gesamtwert der teuersten Straßen in italienischen Städten. In den historischen Zentren von Mailand, Rom, Turin, Neapel, Florenz und Venedig gibt es 66 Kilometer an Geschäftsstraßen, 26 Kilometer an Hauptstraßen und über 40 Kilometer an Nebenstraßen, was einer Gesamtgeschäftsfläche von 1,72 Millionen Quadratmetern entspricht. 73% dieser Räume beherbergen Produktboutiquen, während die restlichen 27% serviceorientiert sind, wobei Mode der vorherrschende Sektor ist, insbesondere in Mailand. In der Via Montenapoleone gibt es 78 Geschäfte und 227 Schaufenster, die Rekordmieten erreichen, die fast auf dem Niveau der New Yorker Fifth Avenue liegen, der teuersten Avenue der Welt. Im Herzen der Hauptstadt der Lombardei kosten die Einzelhandelsflächen in der Via Montenapoleone 18.500€ pro Quadratmeter und Jahr, während sie in der Via Sant'Andrea, Via Verri und Via Spiga zwischen 6.550€ und 5.350€ pro Quadratmeter liegen. Eine andere Situation betrifft die Galleria Vittorio Emanuele II, die der Gemeinde gehört und im Rahmen von Auktionsangeboten unter Marken aufgeteilt wird.

Nach Mailand sind Rom und Venedig die Städte mit den teuersten Luxusstraßen Italiens. Im Zentrum der Hauptstadt, an der Via dei Condotti und auf der herrlichen Piazza di Spagna, können Boutiquen bis zu 15.500€ pro Quadratmeter mieten, während in den Straßen der Lagune von Venedig die Mieten zwischen 7.950€ und 6.500€ liegen. Etwas niedriger sind die Mieten in den malerischen Straßen von Florenz, obwohl die Via dei Calzaiuoli 7.500€ und die Via de' Tornabuoni 5.000€ beträgt, in Bologna, wobei Via Massimo D'Azeglio 2.750€ pro Quadratmeter verlangt, in Turin und Neapel, deren Via Filangeri Höchstwerte von 1.600€ erreicht. Laut dem Bericht von Scenari Immobiliari ist die Galleria Vittorio Emanuele II nach wie vor die Galleria Vittorio Emanuele II, ein strategisches Ziel für den Einzelhandelsmarkt, das der Gemeinde Mailand jedes Jahr Mieten in Höhe von 70 Millionen Euro einbringt, verglichen mit acht Millionen vor fünfzehn Jahren. Bis vor Kurzem folgten die Aufträge der Boutiquen der Straße auf automatische Verlängerungen, und gerade der Übergang zu Auktionen ließ die Standortkosten in die Höhe schnellen. Wie der Haushalts- und Immobilienrat des Mailänder Stadtrats, Emmanuel Conte, berichtete, erreichen die Mieten hier astronomische Preise, bis zu 20.700€ pro Quadratmeter und Jahr.

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