
Wie sich Metas Umgang mit Benutzerdaten in Europa verändert Der Druck und die Initiativen der Europäischen Union führen zu vielen Ergebnissen.
In den letzten Jahren hat die Europäische Kommission Meta wiederholt wegen Verstößen im Zusammenhang mit der Verwaltung personenbezogener Daten und der Einhaltung digitaler Vorschriften mit einer Geldstrafe belegt. Allein im vergangenen Jahr hat der Gesamtbetrag der Bußgelder eine Milliarde Euro überschritten. Insbesondere betreffen die Bußgelder die missbräuchliche Verwendung der Informationen europäischer Nutzer durch Meta, undurchsichtige Praktiken bei der Erstellung von Werbeprofilen und rechtswidrige Datenübertragungen in die Vereinigten Staaten. Gleichzeitig hat die Europäische Union mehrere Ermittlungen gegen Zuckerbergs Unternehmen wegen mutmaßlicher Verstöße gegen den Digital Services Act (DSA) eingeleitet, die neue Gesetzgebung der EU, die unter anderem verschiedene Verpflichtungen zur Online-Sicherheit und zur Moderation von Inhalten vorsieht. Die europäischen Behörden vermuten, dass Meta nicht genug unternimmt, um Desinformation und gewalttätige Inhalte zu bekämpfen. Diese Maßnahmen sind Teil umfassenderer europäischer Bemühungen zur Regulierung wichtiger digitaler Plattformen und zur Stärkung der digitalen Souveränität des Kontinents, um technologische Innovation mit dem Schutz der europäischen Bürgerrechte in Einklang zu bringen.
@talksocialtome_ Meta can now train its AI with European Users’ data!!! #instagram #instagramnews #ainews #socialmedianews #socialmediamarketing #data original sound - talksocialtome
In diesem Zusammenhang ist es nicht verwunderlich, dass Meta kürzlich seine Absicht angekündigt hat, den Verkauf politischer Werbung innerhalb der Europäischen Union — ab nächstem Oktober — einzustellen. Die Entscheidung ist eine Reaktion auf die Einführung der neuen europäischen Verordnung über die Transparenz und Ausrichtung politischer Werbung, die im selben Monat vollständig in Kraft treten wird. Laut dem Gründer von Facebook sind die durch die Verordnung auferlegten Verpflichtungen zu belastend und schwer einzuhalten. Das Ziel der Initiative ist in der Tat ehrgeizig: die Bekämpfung politischer Desinformation, die Erhöhung der Transparenz von Online-Wahlkämpfen und die Verhinderung ausländischer Einmischung in die demokratischen Prozesse der EU-Staaten. Diese Änderung könnte sich erheblich auf die Art und Weise auswirken, wie Parteien, Bewegungen und Organisationen soziale Medien nutzen, um für ihre Agenden zu werben und Unterstützung zu gewinnen. Die Verordnung schränkt die Art und Weise, wie politische Botschaften gesponsert werden können, stark ein. Es wird weiterhin möglich sein, solche Inhalte zu veröffentlichen, aber es ist nicht mehr zulässig, sie durch bezahlte Werbung zu bewerben.
Meta will stop running political ads in Europe due to EU's new political ad regulations starting in October.
— The World Update on X (@worldupdateonx) July 25, 2025
Vor Kurzem hat Meta Facebook- und Instagram-Nutzer gebeten, zu entscheiden, ob sie die jeweiligen Plattformen weiterhin kostenlos nutzen möchten — und personalisierte Werbung akzeptieren — oder ob sie einen monatlichen Plan abonnieren möchten, um profilbasierte Werbung zu deaktivieren. Der Schritt von Meta ist eine Reaktion auf die Notwendigkeit, zwei weitere wichtige EU-Vorschriften einzuhalten: die Allgemeine Datenschutzverordnung (GDPR) und den Digital Markets Act (DMA), die — kurz gesagt — eine größere Transparenz beim Umgang mit personenbezogenen Daten vorschreiben und zusätzliche Schutzmaßnahmen für Nutzer digitaler Dienste einführen. Die kostenpflichtige Option ermöglicht es Nutzern, auf Facebook und Instagram zu bleiben, ohne personalisierte Werbung zu sehen, während sie dennoch potenziell auf Werbeinhalte wie gesponserte Beiträge von Unternehmen oder YouTubern stoßen — diese werden jedoch nicht anhand der persönlichen Daten des Nutzers ausgewählt.
Diejenigen, die sich dagegen entscheiden, kein Abonnement abzuschließen, autorisieren Meta, Daten und Informationen zu verwenden, die beispielsweise aus ihren Online-Interaktionen stammen, um maßgeschneiderte Werbeinhalte bereitzustellen. Über mobile Apps kostet das Abonnement 7,99€ pro Monat für das erste Konto und 5€ für jedes weitere Profil, während die Webversion etwas günstiger ist. Meta hat jedoch die Möglichkeit erwähnt, die ursprünglich angekündigten Preise zu senken, um auf Kommentare der EU-Behörden zu reagieren, die die Vereinbarkeit des Modells „Pay or Consent“ mit den geltenden europäischen Gesetzen prüfen. Dieser Mechanismus wird derzeit von Fachgremien innerhalb der Europäischen Union überprüft, um mögliche Verstöße zu überprüfen. Die Auswahl der Benutzer kann jederzeit über das Account Management Center auf jeder Plattform geändert werden.













































