Scheint sich Haute Couture aufgrund der sozialen Medien zu wiederholen? Denn nach dem großen kreativen Reset scheint das Tempo der Mode zugenommen zu haben

Hast du auch das Gefühl, in Dior und Chanel zu ertrinken? In dieser Haute Couture-Saison lief Jonathan Anderson zum achten Mal innerhalb eines Jahres und Matthieu Blazy zum sechsten Mal. Es schien (und in gewisser Weise war es auch so), dass wir erst gestern über die Resort-Shows beider Marken gesprochen haben und die Instagram-Moodboards die letzten Details des Re-See noch nicht fertig gepostet hatten, als sich das Karussell wieder drehte. Und nach der Sommerpause, im September, wird es noch zwei Aufführungen geben. Und mit ziemlicher Sicherheit noch zwei, bevor Weihnachten kommt. Es versteht sich von selbst, dass in diesem Tempo die verschiedenen Sammlungen beginnen, ineinander zu verschmelzen.

Aber es gibt auch Zweifel, wie es möglich ist, einen so intensiven Output kreativ zu verwalten und bis ins kleinste Detail zu handhaben. Wer kann menschlich in so kurzer Zeit so viele Ideen generieren und dabei brillant bleiben? Ab einem bestimmten Punkt muss man sich wiederholen oder am Ende auf sich selbst bestehen. Zum Vergleich: Dieselbe Armani Group hat seit dem Tod des legendären Gründers sechs Kollektionen auf den Laufsteg gebracht, die mit denen von Chanel identisch sind, aber in drei Marken aufgeteilt sind, was das Produktionstempo sicherlich „ruhiger“, wenn auch ebenso anspruchsvoll macht. Aber warum ist es für Mega-Marken wie Dior und Chanel so wichtig, alle 60 Tage zu präsentieren?

Is social media turning Haute Couture repetitive? by nss magazine

Following the great creative reset, the pace of fashion seems to have picked up

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