
5 Dinge, die Sie von der Paris Fashion Week FW26 für Damen erwarten können Eine vollgepackte Ausgabe mit mehreren Abwesenden, aber auch vielen neuen Funktionen
Während sich die kürzlich zu Ende gegangene Mailänder Modewoche für Redakteure, Fotografen, PRs und Mode-Insider aller Art relativ kühl anfühlte, entwickelt sich die Paris Fashion Week FW26 Women's zu einer echten Meisterleistung. Obwohl viele Marken fehlen, darunter Valentino und Maison Margiela, die stattdessen Ausstellungen in den Destinationen organisieren, ist der Kalender für die kommenden Tage vollgepackt. Die Presse freut sich schon auf die Shows von The Row und Miu Miu, die, wie so oft, versprechen, die Richtung der Trends der nächsten Saison vorzugeben. Eine Reihe von Kultstars, von Matières Fécales bis Niccolò Pasqualetti, von Tom Ford bis Michael Ryders Celine, werden die Woche mit absolut bemerkenswerten Momenten füllen.
Aber inmitten all dieser Fülle gibt es auch Debüts neuer Designer und junger Marken, Abschiede und Rückkehr in die Szene, da die neue kreative Luxuslandschaft endlich Gestalt annimmt.
Hier sind also die 5 Dinge, die Sie von der Paris Fashion Week FW26 Women's erwarten können.
Antonin Trons Debüt bei Balmain
Der letzte Designer des großen kreativen Resets, der seine neue Vision für eine historische Marke präsentiert hat, ist Antonin Tron von Balmain. Nach der sehr langen Ära von Oliver Rousteing an der Spitze der Marke — einer Zeit, in der die Idee eines Balmain aus Gold und quadratischen Schultern mit einer visuell aggressiven und opulenten Ästhetik im kollektiven Bewusstsein verankert wurde — sind wir sehr gespannt, was Tron Balmain in seiner neuen Ära bringen wird. Natürlich mit der existenziellen Frage im Vordergrund: Kann Balmain wieder so relevant werden, wie er einmal war?
Pieter Muliers letzte Show in Alaïa
Pieter Mulier bereitet sich darauf vor, Alaïa zu verlassen, um mit der umfassenden Versace-Renovierung in Mailand größeren und edleren Unternehmungen zu beginnen. Seine fünfjährige Amtszeit bei der Marke wird er mit einer letzten Abschiedsshow abschließen. Der Anlass wird sicherlich weniger dramatisch sein, da Mulier sich keineswegs von der Szene zurückzieht, sondern lediglich an neue italienische Küsten zieht, doch der Moment des Abschieds zwischen dem Creative Director und der Marke wird sich wie das einvernehmliche Ende einer schönen Liebesgeschichte anfühlen. Denn obwohl klar ist, dass Alaïa seine eigene historische Relevanz besitzt, war es Mulier, der die Marke wiederbelebte und ihr neuen Glanz verlieh und sie einer neuen Generation vor Augen führte.
Off-Whites Rückkehr nach Paris
Off-White ist eine Marke, die immer wieder eine gewisse Neugier weckt. Auf der einen Seite ist es ein Phönix, den jeder gerne wiedersehen würde, auf der anderen Seite hat der Umgang des Managements (wir sprechen nicht von Ib Kamara, der sich ernsthaft der Führung der Marke verschrieben zu haben scheint) dazu geführt, dass Virgil Ablohs ehrwürdiges Werk auf der Suche nach Relevanz und Wirkung, die noch nicht eingetroffen sind, zu sehr im Zickzack zwischen Paris und Amerika pendelt. Da hilft es nicht, dass die Marke zwischen einer sehr breiten kommerziellen und einer eher konzeptionellen Ausrichtung gespalten ist, was eine Neuorientierung und Konsolidierung ihrer Ästhetik in einer Welt erfordern würde, in der kühne Grafiken, futuristische Konstruktionen und verschiedene beunruhigende Effekte nicht mehr einmal Hip-Hop-Künstler verführen. Wir werden immer gespannt sein, wohin die Marke als nächstes geht.
Die große Bestätigung: Die zweite Show
Wenn wir vor einem Jahr zu dieser Zeit über den großen Reset in Bezug auf die vielen Kreativen gesprochen haben, die an der Spitze großer Marken debütieren würden, wird diese Saison die große Bestätigung sein - mit anderen Worten, die Reihe der Shows, die Bestätigungen und die neuen Schritte, die kurz gesagt bestätigen werden, in welche Richtung sich die Dinge bewegen. Das Debüt gibt den Ton an, aber die nachfolgende Kollektion zeigt, dass die Hand, die jede Marke leitet, unerschütterlich ist. In gewisser Weise sind sie sogar noch wichtiger, weil sie klarstellen, ob wir uns auf eine Entwicklung oder eine Wiederholung vorbereiten sollten. Und in dieser Saison haben wir die zweite Prêt-à-Porter-Kollektion für Damen des neuen Dior und des neuen Chanel; aber auch die von Loewe, Carven, Jean-Paul Gaultier, Mugler und natürlich Balenciaga. Viele Dinge müssen erneut bestätigt werden.
Die Neuzugänge: Litkovska und Situationist
Die ukrainische Marke Litkovska und die georgische Marke Situationist werden im März dieses Jahres zum ersten Mal im offiziellen Pariser Ausstellungskalender auftreten. Beide hatten eigentlich schon an der Fashion Week teilgenommen, aber nur mit Vorträgen. In dieser Saison feiern sie ihr Debüt mit ordentlichen Runway-Shows und die Neugier ist riesig, sowohl weil sie relativ etablierte neue Namen in der Indie-Szene sind, die genau darauf warten, dass das Catwalk-Debüt den sprichwörtlichen Sprung ins Parterre de Roi des Pariser Kalenders schafft, als auch weil die Kreativen hinter jeder der beiden Marken auch in historischeren Maisons sehr weit gehen könnten.












































