
Der Grund, warum jede TV-Serie jetzt ihren eigenen Podcast hat Sie werden als Begleit-Podcasts bezeichnet und werden verwendet, um Projekte auf innovative Weise zu bewerben
In den letzten Jahren haben sich Streaming-Plattformen zunehmend auf sogenannte Companion-Podcasts konzentriert, d. h. Audio- oder Videoinhalte, die der Entwicklung einer bestimmten TV-Serie folgen, die von denselben Produktionsfirmen produziert werden. Dabei handelt es sich um offizielle Produktionen, die die Zuschauer bei der Stange halten und Einblicke bieten sollen, die nicht in einzelne Folgen passen.
Eines der frühesten Beispiele für dieses Format stammt aus dem Jahr 2019, als HBO den Podcast über Tschernobyl veröffentlichte. Seitdem hat das Phänomen enorm zugenommen: Mehrere Plattformen haben begonnen, Podcasts zu produzieren, die mit ihren eigenen Serien verknüpft sind, was zu immer häufigeren Veröffentlichungen führte. Sogar Netflix hat diese Strategie kürzlich übernommen. Zusammen mit der vierten Staffel von Bridgerton wurde ein Podcast veröffentlicht.
So funktionieren sie
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Lange Zeit richteten sich Begleit-Podcasts hauptsächlich an das amerikanische Publikum. In den letzten Monaten hat sich das Modell jedoch auch in Europa verbreitet. In Italien produzierte Sky beispielsweise einen Video-Podcast zum Start von Gomorrah — Origins, während Netflix einen ähnlichen Ansatz wählte, um für Two Pennies, die neue Animationsserie von Zerocalcare, zu werben.
Der Vertrieb dieser Produkte variiert je nach Projekt. Einige Begleit-Podcasts sind weiterhin nur auf den Plattformen verfügbar, auf denen sie produziert werden, während andere auch auf YouTube und auf großen Musik-Streaming-Plattformen wie Spotify und Apple Music veröffentlicht werden. Der Veröffentlichungszeitplan variiert auch von Serie zu Serie: In einigen Fällen werden Folgen zwischen einer TV-Folge und der nächsten veröffentlicht, in anderen begleiten sie ganze Serien von Folgen. Es gibt auch Begleit-Podcasts, die bereits vor der Serie selbst veröffentlicht werden, um die Neugier der Zuschauer zu wecken.
Warum Begleit-Podcasts so beliebt sind
Eines der Elemente von Begleit-Podcasts, das das Publikum am meisten anzieht, ist die Anwesenheit der Hauptdarsteller der jeweiligen Fernsehserie, die auch über die Entwicklung ihrer Charaktere sprechen. Einige Podcasts zeichnen sich dadurch aus, dass auch externe Fachkräfte daran beteiligt sind. Im Fall des Begleit-Podcasts zu The Pitt nehmen beispielsweise echte Ärzte teil, die die in der Serie gezeigten Verfahren analysieren und erklären, wie realistisch sie sind.
Andere Projekte konzentrieren sich auf Produktionsaspekte: In dem Podcast, der Peacemaker gewidmet ist, erklären der Serienschöpfer und mehrere Darsteller, wie bestimmte Szenen gedreht wurden, besprechen die kreativen Entscheidungen, die während der Dreharbeiten getroffen wurden, und beantworten Fragen des Publikums. Aus geschäftlicher Sicht sind Begleit-Podcasts ein ziemlich effektives und relativ kostengünstiges Werbeinstrument. Obwohl sie in erster Linie zur Unterstützung einzelner Serien entwickelt wurden, können diese Produkte in einigen Fällen zu beliebten Videoessays für Zuschauer werden. Da Begleit-Podcasts jedoch direkt von den Plattformen produziert werden, enthalten sie selten kritische Bewertungen der jeweiligen Fernsehserie.









































