
Der Oura-Ring gewinnt zunehmend an Aufmerksamkeit Vor allem von Investoren: Das Unternehmen, das hinter diesem Gerät steht, sammelt massive Finanzmittel
Vor Kurzem gab Bloomberg — eines der angesehensten Medien im Finanzbereich und darüber hinaus — bekannt, dass Oura Health, das finnische Unternehmen hinter dem Smartring Oura Ring, in einer neuen Finanzierungsrunde fast 875 Millionen US-Dollar einsammelt, wodurch sich die Gesamtbewertung auf rund 11 Milliarden US-Dollar erhöhen würde. Dies ist eine wichtige Neuigkeit für den Sektor tragbarer Geräte, die zeigt, wie stark dieser Bereich auf dem Vormarsch ist. Die Operation, an der Oura Health beteiligt ist, wird voraussichtlich Ende des Monats abgeschlossen sein. Nach Angaben von Personen, die mit der von Bloomberg zitierten Angelegenheit vertraut sind, könnte sie sogar bis zu 900 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln erreichen. Das Unternehmen beabsichtigt dann, diese Mittel zu verwenden, um die Produktion zu steigern, in die Entwicklung zu investieren und seine internationale Expansion zu stärken. Auf Nachfrage von Reuters zog es das Unternehmen jedoch vor, sich nicht zu dem zu äußern, was es als Spekulation über die Finanzierung bezeichnete. Oura Health wurde 2013 in Finnland gegründet und brachte den fraglichen Smart Ring innerhalb von zwei Jahren auf den Markt, mit dem Parameter wie Herzfrequenz, Schlafphasen und körperliche Aktivität überwacht werden können. Seit seinem Debüt hat der Oura Ring die Marke von 5,5 Millionen verkauften Einheiten überschritten, allein seit Sommer 2023 wurden über 2,5 Millionen verkauft. Das Unternehmen geht davon aus, 2025 einen Umsatz von 1 Milliarde US-Dollar zu erreichen, nachdem es 2024 bereits 500 Millionen US-Dollar überschritten hatte — mehr als das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr.
So funktioniert Oura Ring
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Oura Ring hebt sich nicht nur durch sein Ringformat von herkömmlichen Fitness-Trackern ab, sondern auch durch die Qualität der Materialien und die Genauigkeit seiner Sensoren. Es besteht aus Titan und integriert auf der Hautkontaktoberfläche einen Infrarotmechanismus zur Herzfrequenzerkennung sowie zwei Sensoren zur Überwachung der Körpertemperatur. Diese werden durch einen Beschleunigungsmesser ergänzt, der es ermöglicht, Bewegungen den ganzen Tag über zu verfolgen. Dank dieser Konfiguration ist der Ring in der Lage, zahlreiche Parameter wie Atemfrequenz, Schritte oder verbrannte Kalorien zu erfassen — vor allem aber detaillierte Schlafdaten. Alle Informationen werden über Bluetooth an die spezielle App übertragen, wo sie fast in Echtzeit angezeigt und sowohl in aggregierter Form als auch detailliert analysiert werden können. Einer der Aspekte, für die der Oura-Ring zunehmend Anerkennung gefunden hat, ist seine Fähigkeit, die Schlafqualität zu überwachen, die als eine der zuverlässigsten und fortschrittlichsten in der Branche gilt. Es überrascht nicht, dass die New York Times über ihr maßgebliches Bewertungsportal Wirecutter hervorhob, dass der Ring besonders für diejenigen geeignet ist, die ihre Schlafgewohnheiten analysieren möchten, und gleichzeitig im Vergleich zu vielen anderen ähnlichen Geräten eine bequemere Lösung bietet.
Nicht jeder weiß, dass die Liga am Ende der NBA-Saison 2019-2020 allen Spielern einen Oura-Ring zur Verfügung gestellt hat. Dies war eine vieldiskutierte Nachricht, auch aufgrund des Zusammenhangs zwischen diesen Geräten und dem Datenschutz — das Gerät war im Profisport bereits weit verbreitet und ist es auch heute noch. Zu dieser Zeit — während des durch die Pandemie verursachten Gesundheitsnotfalls — bestand das Hauptziel der NBA darin, das Risiko von Coronavirus-Ausbrüchen zu verringern, indem die Gesundheit der Athleten ständig überwacht wurde. Tatsächlich ist der Ring in der Lage, Parameter wie die Körpertemperatur aufzuzeichnen. Laut einer Studie der West Virginia University könnten die von Oura Ring gesammelten Daten das Vorhandensein einer Infektion bis zu drei Tage vor dem Auftreten der Symptome mit einer geschätzten Genauigkeit von etwa 90 Prozent nachweisen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass das Unternehmen, das das Gerät entwickelt, für Investoren zunehmend attraktiv wird.









































