Stellen Geräte zur Gesundheitsüberwachung ein Datenschutzproblem dar? Sie werden weiterhin beworben, aber es ist unklar, ob die gesammelten Daten angemessen geschützt werden

Die tragbaren Geräte zur Gesundheitsüberwachung (wie Smartwatches, intelligente Ringe und Glukosesensoren) haben sich in den letzten Jahren zunehmend verbreitet — auch in verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Sie wurden entwickelt, um Menschen bei der Überwachung von Parametern wie Herzfrequenz, Schlafqualität oder Glukosespiegel zu unterstützen, und sind heute Teil des kommerziellen Angebots vieler Technologie- und Fitnessunternehmen. In dieser Hinsicht hat Robert F. Kennedy Jr. , der umstrittene Gesundheitsminister der Trump-Regierung, erklärte kürzlich, er wolle, dass jeder Amerikaner innerhalb der nächsten vier Jahre ein Gesundheitsüberwachungsgerät trägt. Die Initiative wäre Teil des Plans „Make America Healthy Again“ (in Anlehnung an Trumps berühmten Slogan Make America Great Again“) und zielt darauf ab, Prävention durch Selbstkontrolle und Eigenverantwortung zu fördern. Wie das Magazin The Cut berichtet, arbeitet das US-Gesundheitsministerium bereits an einer Kampagne, um den Einsatz dieser Tools auf öffentlicher Ebene zu fördern. Der Vorschlag hat jedoch verschiedene Kritikpunkte und Bedenken aufgeworfen, insbesondere in Bezug auf den Umgang mit Datenschutz und personenbezogenen Daten. Einige Beobachter befürchten, dass der massive Einsatz von Geräten, die biometrische Daten sammeln, zu einem Missbrauch der von Regierungen, Unternehmen oder anderen Stellen gesammelten Informationen führen und die Privatsphäre der Nutzer gefährden könnte. Aber ist es wahr?

@metabolismhacker RFK Jr. Wants Us ALL Wearing Health Trackers? No Thanks. RFK Jr.'s newest plan is to get every American wearing a government-connected health tracking device. Supposedly to "help solve" health issues… but to me, this screams Big Brother. I’m all for optimizing health — but I want less government in my life, not more. What do you think? Are we headed toward surveillance disguised as wellness? #MAHA #HealthFreedom #Biohacking #BigBrother #RFKJr #WearableTech #Health #DataPrivacy #InformedConsent #Wellness original sound - Metabolism Hacker

Tatsächlich zeichnen tragbare Geräte eine Vielzahl physiologischer Daten auf, darunter Herzfrequenz, Schlafzyklen, Bewegung, Sauerstoffversorgung im Blut, Körpertemperatur und vieles mehr. Diese Informationen, oft kombiniert mit anderen von Smartphones oder Apps gesammelten Daten, wie z. B. dem geografischen Standort, können ein sehr detailliertes Profil der Gewohnheiten einer Person erstellen. In vielen Fällen wissen die Nutzer nicht genau, was gesammelt wird, wie es verarbeitet wird und vor allem von wem. Laut Datenschutzexperten verliert der Benutzer, sobald die Daten einem Dritten anvertraut werden, z. B. dem Gerätehersteller oder dem Unternehmen, das die entsprechende App verwaltet, effektiv die tatsächliche Kontrolle darüber. In den Vereinigten Staaten ermöglichen die geltenden Vorschriften den Behörden, diese Daten von Unternehmen anzufordern, ohne dass unbedingt ein Gerichtsbeschluss vorliegt. All dies setzt die Nutzer potenziell verschiedenen Risiken aus: Datendiebstahl durch Hackerorganisationen, Verwendung für Werbezwecke oder Zugriff durch Strafverfolgungsbehörden in Kontexten, die nichts mit dem Gesundheitswesen zu tun haben. In Extremfällen kann die erzwungene oder unbewusste Weitergabe sensibler Informationen reale Folgen haben, z. B. den Zugang zu Versicherungspolicen oder Hilfsprogrammen beeinträchtigen. Die Angst wächst, wenn man bedenkt, dass die US-Regierung selbst auf die gesammelten Daten zugreifen könnte, insbesondere wenn sie den Kauf der Geräte direkt finanziert.

Ein Problem, das nach Kennedy Jr. auftauchte. ' Es wird angekündigt, dass die Trump-Regierung in Zukunft diese Menge an Daten als Zahlungsmittel für die erforderlichen öffentlichen Investitionen erhalten könnte. Und es ist kein so weit hergeholtes Szenario: Wie The Cut betont, hat das Gesundheitsministerium bereits seine Absicht bekundet, eine nationale Autismus-Datenbank einzurichten, die auf Daten von Krankenversicherungen, elektronischen Krankenakten und sogar tragbaren Geräten basiert. Die Tatsache, dass einige Namen, die am „MAHA“ -Projekt beteiligt waren, wie Calley Means, ein Berater im Weißen Haus, und seine Schwester Casey Means, die zum Generalchirurgen ernannt wurde (d. h. die oberste Sprecherin der Regierung in Fragen der öffentlichen Gesundheit), direkte Verbindungen zu Unternehmen haben, die diese Instrumente herstellen oder bewerben, hat die Frage nach der Grenze zwischen öffentlicher Gesundheit und privaten Interessen weiter geschürt. Es ist jedoch wichtig darauf hinzuweisen, dass es Tools gibt, mit denen die mit der Verwendung tragbarer Geräte verbundenen Risiken gemindert werden können. Einige Experten empfehlen, „Offline“ -Versionen oder weniger fortgeschrittene Versionen zu verwenden, die keine Verbindung zum Internet herstellen oder Daten nur lokal speichern. Andere schlagen vor, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu aktivieren, sofern verfügbar, oder die Verwendung des Geräts auf bestimmte Situationen zu beschränken, um zu vermeiden, es ständig zu tragen.




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