
Marie Adam-Leenaerdt ist die Gewinnerin von ANDAM 2026 Pauline Dujancourt gewinnt den Sonderpreis und Anthony Calydon den Pierre-Bergé-Preis

Die ANDAM-Jury trat am Mittwoch, dem 1. Juli, im IFM in Paris zusammen, um die Gewinner der Fashion Awards 2026 auszuwählen. Die diesjährige Auswahl wurde vom Vorsitzenden Alexandre Mattiussi geleitet, der vor dreizehn Jahren zu Beginn der AMI Paris denselben Preis gewann und sich nun auf der anderen Seite des Tisches wiederfand und auswählte, wer die nächsten Kapitel der zeitgenössischen Mode schreiben wird.
Der mit 300.000€ dotierte ANDAM-Hauptpreis ging an Marie Adam-Leenaerdt; der mit 100.000€ dotierte Sonderpreis ging an Pauline Dujancourt. Im kommenden Jahr werden beide Designer von einem exklusiven Mentorenprogramm mit Mattiussi profitieren, der sie sowohl auf kreativer als auch auf strategischer Ebene unterstützen wird, um ihre jeweiligen Marken zu stärken und ihre internationale Reichweite auszubauen.
Mattiussi beschrieb Adam-Leenaerdts Arbeit als Beweis dafür, dass Leidenschaft und eine authentisch zeitgenössische Vision die Zukunft der Mode immer noch prägen können. In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz und Marketing einen immer wichtigeren Platz einnehmen, wird nichts jemals die Sensibilität, Emotionen und die einzigartige Vision derer ersetzen, die kreativ sind, kommentierte Mattiussi.
Der mit 100.000€ dotierte Pierre-Bergé-Preis ging an Anthony Calydon, der von Frédéric Maus, CEO von WSN, bei der Strukturierung seiner Marke und der Steuerung eines nachhaltigen globalen Wachstums betreut wird. Phileo gewann den Accessoires-Preis, der ebenfalls mit 100.000€ dotiert ist, und wird ein Jahr lang von Pelagia Kolotouros, Creative Director von Lacoste, persönlich betreut.
ALPHALYR wurde am 20. Mai von einem Komitee aus Mode- und Innovationsexperten des IFM in Paris ausgewählt und gewann 2026 den ANDAM Fashion Innovation Award. Das französische Startup hat eine auf künstlicher Intelligenz basierende Datenanalyseplattform für Lieferkette, Einzelhandel und E-Commerce entwickelt, mit der Daten in betriebliche Entscheidungen umgewandelt werden können. Zum zweiten Mal in Folge verlieh das Expertenkomitee außerdem einen Sonderpreis an PILI, ein Unternehmen, das biobasierte Farbstoffe und Pigmente aus erneuerbaren Ressourcen als Alternative zu petrochemischen Farbstoffen herstellt.
Im Rahmen der Preisverleihung sprachen auch die französische Kulturministerin Catherine Pégard und ANDAM-Präsident Guillaume Houzé, die die Rolle des Awards als Sprungbrett für internationale Modetalente bekräftigten.

















































