
Fondazione Prada Film Fund gibt sein Debüt in Venedig mit "The Difficult Bride" Der Film von Rubaiyat Hossain, der vom Fonds unterstützt wird, ist im Wettbewerb der Sektion Orizzonti der Filmfestspiele
Ein Jahr nach dem Start ihres Film Fund präsentiert die Fondazione Prada bei den Filmfestspielen von Venedig einen ersten bedeutenden Meilenstein. The Difficult Bride, der neue Spielfilm der bengalischen Regisseurin Rubaiyat Hossain und einer der 14 Filme, die in der ersten Ausgabe des Fonds ausgewählt wurden, wurde im Wettbewerb der Sektion Orizzonti aufgenommen. Der Film, der aus über 1.200 Bewerbungen aus aller Welt ausgewählt wurde, ist der erste der vom Film Fund geförderten Titel, der bei einem großen internationalen Festival vertreten ist.
Mit einem jährlichen Gesamtbudget von 1,5 Millionen Euro finanziert der Fondazione Prada Film Fund unabhängige Spielfilme in den Phasen Entwicklung, Produktion und Postproduktion und stellt bis zu 250.000 Euro pro Projekt zur Verfügung – offen für alle Genres und alle geografischen Regionen. Die Auswahl in Venedig bestätigt Miuccia Pradas Willen, originelle Projekte zu unterstützen und weiterhin in die Filmforschung zu investieren, während Paolo Moretti, Head of Fondazione Prada Film Fund, sie als ersten Schritt eines Weges versteht, den er sich für die übrigen Titel zu wiederholen erhofft. Der zweite Call for Entries endet am 10. September, die ausgewählten Projekte werden im Februar 2027 bekanntgegeben.
The Difficult Bride folgt Zaineen, einer jungen Frau, die im heutigen Dhaka kurz vor ihrer Hochzeit steht und während der Planung der Traumhochzeit, die sie sich immer gewünscht hat, zunehmend die Kontrolle über ihren eigenen Körper verliert. Gesellschaftliche Konventionen, Schönheitsrituale und übernatürliche Elemente verweben sich dabei miteinander und verwandeln die Wartezeit vor der Hochzeit in einen Weg zur Freiheit.
Rubaiyat Hossain ist eine 1981 in Bangladesch geborene Regisseurin, Drehbuchautorin und Forscherin, die mit Frauenrechtsorganisationen zusammengearbeitet hat und bereits Meherjaan, Under Construction und Made in Bangladesh gedreht hat. Der Film entstand als Koproduktion zwischen Frankreich, Bangladesch, Portugal, Norwegen und Deutschland und umfasst Les Films de l'Après-Midi, Midas Filmes, Khona Talkies, Barentsfilm und Tandem Productions, während der internationale Vertrieb Films Boutique übernimmt.














































