
Immer mehr junge Menschen wollen eine „digitale Entgiftung“ machen Um sich von den anstrengenden Rhythmen des Alltags zu erholen
In einer Welt, die von Dringlichkeit, Produktivität und ununterbrochener digitaler Verbindung dominiert wird, suchen immer mehr junge Menschen nach nachhaltigeren Rhythmen. Dieses Bedürfnis, das von den jüngeren Generationen ausgeht, wurde anlässlich des Welttags der Langsamkeit dank einer Umfrage, die von ScuolaZoo in Zusammenarbeit mit TheFork durchgeführt wurde, deutlich zum Ausdruck gebracht. Die Ergebnisse sind eindeutig: Immer mehr Menschen unter 30 wollen langsamer werden, sich um ihre Zeit kümmern und bewusster leben. Die Umfrage, die an einer Stichprobe von über 500 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 14 und 26 Jahren durchgeführt wurde, ergab einen starken Wunsch, abzuschalten und zur Realität zurückzukehren. 82% der Befragten haben bereits eine digitale Entgiftung erlebt oder würden sie gerne ausprobieren, also eine Zeit ohne soziale Netzwerke, Benachrichtigungen oder Online-Interaktionen. Davon geben 16% an, dies regelmäßig zu tun, während 40% beabsichtigen, es in Zukunft zu versuchen. Nur ein kleiner Teil der jungen Menschen betrachtet soziale Inhalte immer noch als Unterhaltungsform: Nur 5% wählen sie in den Pausen. Zu den bevorzugten Alternativen gehören körperliche Aktivität und Ausflüge mit Freunden, die von 35% der Befragten ausgewählt wurden, gefolgt von entspannender Musik oder leichten Fernsehserien (34%) und Momenten inmitten der Natur und der Stille (26%).
@unplugged.rest Welcome to Wilbur If you didn’t have the distractions of the digital world, how would you spend a technology free weekend? Wilbur, Hertfordshire @Sabrina #digitaldetox #offgridcabin #socialmediadetox #ukstaycation #offgridcabin #uktravel #slowliving #morningroutine #digitalminimalism #digitalwellness #unplugged Little Things x Gypsy Woman - L BEATS MASHUP - Jorja Smith
Der Fokus auf einen langsameren Lebensstil spiegelt sich auch in alltäglichen Momenten wider, beispielsweise in der Zeit, die am Tisch verbracht wird. Für 54% der Teilnehmer ist langsames Essen eine Gewohnheit, die sie täglich versuchen beizubehalten. 29% betrachten Mahlzeiten als einen wesentlichen Moment für ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden. Nur eine kleine Restminderheit betrachtet Mahlzeiten immer noch als eine Aufgabe, die es im Handumdrehen zu erledigen gilt. Auch die Essgewohnheiten spiegeln diesen Wandel wider: 46% bevorzugen es, mit Freunden oder der Familie zu sprechen, 34% schauen fern, während 13% immer noch Schwierigkeiten haben, sich von ihren Smartphones zu trennen. Nur 7% essen alleine, auf „achtsame“ Weise, ohne Ablenkungen. Dieser Perspektivenwechsel spiegelt sich auch in Entscheidungen außerhalb des Hauses wider. Bei der Auswahl eines Restaurants fühlen sich 41% der jungen Befragten von der Möglichkeit angezogen, verschiedene Küchen zu entdecken, während 37% die Ruhe eines gemeinsamen Abendessens zu Hause bevorzugen. 11% entscheiden sich für Orte inmitten der Natur und weitere 11% schätzen die Einfachheit und Verbundenheit mit der Umgebung eines Picknicks im Freien. Der am weitesten verbreitete Trend ist nach wie vor die Suche nach einer entspannten Atmosphäre und erschwinglichen Preisen: Dies ist die Priorität für 57% der Stichprobe. Das Interesse an originelleren gastronomischen Erlebnissen wie Themenabenden oder Degustationsmenüs wächst jedoch, was 10% der Befragten anzieht.









































