Die Generation Z braucht immer noch die Unterstützung der Eltern Eine neue US-Studie zeigt, dass die Generation Z selbst mit monatlichen Löhnen nicht über die Runden kommt

Mit der Ankunft im Jahr 2024 wird sogar die Generation Z erwachsen. Die Generation, die zwischen 1997 und 2012 geboren wurde, erlebt inzwischen, dass mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder das Erwachsenenalter erreicht. In einer idealen Welt würde dies bedeuten, dass die meisten von ihnen bereits berufstätig sind oder ihr Studium abschließen. Die italienische Realität zeichnet jedoch ein anderes Bild: lange und frustrierende Bewerbungen, eine stetig sinkende Beschäftigungsquote und monatliche Durchschnittsgehälter, die kaum tausend Euro überschreiten. Diese Daten stimmen nicht mit dem Wunsch der Generation Z überein, in Großstädten zu leben. Während Millennials kleinere und lebenswertere Städte bevorzugen, zieht es die Generation Z weiterhin in die Metropolen — doch die Lebenshaltungskosten in den Städten übersteigen bei weitem das Durchschnittseinkommen der Generation. Das Problem ist so unhaltbar, dass viele von ihnen externe Hilfe benötigen: von ihren Eltern.

Laut einem aktuellen Bericht der Bank of America über die finanziellen Gewohnheiten der Generation Z geben 52% der Befragten an, dass die größte wirtschaftliche Herausforderung die Kluft zwischen ihrem idealen Lebensstil und ihren Gehältern ist, da die Lebenshaltungskosten kontinuierlich steigen. Während ihre Eltern im gleichen Alter darauf abzielten, ein Haus zu kaufen oder erhebliche Investitionen zu tätigen, können sich 32% der Generation Z solche Ziele nicht leisten. In Italien müssen wir mit Mietkosten rechnen, die in Großstädten die Hälfte des Gehalts ausmachen, ganz zu schweigen von Rechnungen und lebenswichtigen Gütern. Laut der amerikanischen Studie bleibt die einzige Lösung für die jüngere Generation oft die finanzielle Abhängigkeit von ihren Eltern, wobei 54% der Befragten immer noch finanzielle Unterstützung von ihren Familien erhalten. Dieses Geld wird nicht für Luxusartikel ausgegeben — nicht für Avocado-Toast, wie von den Boomern angenommen —, sondern hilft jungen Arbeitern, Lebensmittel, Rechnungen und medizinische Kosten zu decken. Eine weitere wichtige Überlegung der Studie ist, wie rigoros die Generation Z die täglichen Ausgaben verwaltet: vom Einkaufen in Discountern bis hin zu abnehmenden gesellschaftlichen Veranstaltungen und Abendessen im Freien. Mehr als ein Drittel der Befragten gab an, keine Probleme damit zu haben, Freundschaftseinladungen aus finanziellen Gründen abzulehnen.

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Obwohl die Ergebnisse dieses Berichts auf eine düstere Realität hindeuten, ist einer der vorherrschenden Finanztrends in diesem Jahr das Phänomen der „lauten Budgetierung“, bei dem sich die Generation Z strenge Ziele gesetzt hat, nicht nur bis Ende des Monats zu überleben, sondern auch mit dem Anhäufen von Ersparnissen zu beginnen. Ob es darum geht, Frühstücksausflüge auszulassen oder jedes Wochenende keine Nachtclubs zu besuchen — eine laute Budgetplanung legt Wert auf Ehrlichkeit, wenn es darum geht, Nein zu sozialen Situationen zu sagen, die die persönlichen Finanzen gefährden könnten, und bricht so das Tabu rund um ein Thema, das oft als tabu angesehen wird. Im Vergleich zu den Babyboomern und der Generation X hinkt die Generation Z finanziell hinterher, zeichnet sich jedoch durch ihre Betonung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben aus, sodass sie das traditionell begehrteste Ziel ihrer Vorgänger übertrifft: materiellen Wohlstand.

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