Der Instagram-Tag-Bereich von Prominenten ist Chaos Demonstration der Spam-Probleme der Plattform

Auf Instagram beschweren sich viele Nutzer über die Zunahme von Spam, ein Begriff, der heute für eine Vielzahl unerwünschter und unzuverlässiger Inhalte verwendet wird. Ursprünglich war dies ein Phänomen, das traditionell auf E-Mails beschränkt war, aber jetzt betrifft es auch große Plattformen — mit Formularen und Methoden, die nicht immer sofort klar machen, dass es sich um Spam handelt. Auf Instagram erhalten Nutzer in der Regel Nachrichtenanfragen von verdächtigen Konten, Kommentare unter ihren Posts und sogar Tags in Fotos oder Videos, die für potenziell schädliche Inhalte werben. Das Ausmaß des Phänomens lässt sich allein anhand des Stichworts von Prominenten erkennen, in dem sexuelle Inhalte vorherrschen. Dieses Phänomen ruiniert nicht nur das Surferlebnis, sondern stellt auch ein Sicherheitsrisiko für Benutzer dar — insbesondere für die naiveren Benutzer. Die meisten dieser Inhalte werden von Bots produziert und verbreitet, die so programmiert sind, dass sie Beiträge, Nachrichten und Werbung autonom generieren und teilen. Das Vorhandensein von Bots auf Plattformen ist keine Neuheit oder unbedingt eine schlechte Sache, da nicht alle darauf ausgelegt sind, Benutzern zu schaden. Jedes Jahr veröffentlicht das amerikanische Cybersicherheitsunternehmen Imperva den „Bad Bot Report“, der die Präsenz dieses Phänomens im Internet verfolgt. Laut der neuesten Ausgabe werden etwa 50% der Internetaktivitäten von Bots generiert — gegenüber 42% im Jahr 2021. Und ungefähr ein Drittel davon wird als bösartige Bots identifiziert, die mit der Absicht entwickelt wurden, Benutzer zu täuschen. Auf Instagram sagt die jüngste Zunahme von Bot-generiertem Spam viel über den aktuellen Stand der Plattform aus, die ihre Algorithmen erheblich ändert und sich zunehmend auf Reels konzentriert. Spam ist jedoch in fast allen sozialen Netzwerken ein verbreitetes Problem: Die Art und Weise, wie er verwaltet wird und die Fähigkeit, ihn in gewisser Weise einzudämmen, spiegeln den Zustand der einzelnen Plattformen wider, die sich in dieser Hinsicht stark unterscheiden — und Instagram geht es übrigens nicht gut.

So funktionieren Bots auf Instagram

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Zu den häufigsten Spam-Kampagnen auf Instagram gehören neben erotischen Inhalten auch solche, die sich unter anderem auf vermeintliche Rabatte auf Shein oder den Verkauf von iPhones beziehen. Die am weitesten verbreitete und sichtbarste Methode, mit der Bots Spam generieren, besteht darin, Fotos oder Videos zu posten und dabei viele Nutzer zu taggen — einschließlich der bekanntesten und meistbesuchten Accounts, die häufig Prominenten und Marken gehören. In einzelnen Posts versuchen Bots, mit Kommentaren oder Likes Aufmerksamkeit zu erregen. Die Taktik, die den Nutzern am meisten Angst macht, sind jedoch die „Likes“ der Bots auf Stories. Auf TikTok hat sich sogar eine Art Verschwörungstheorie verbreitet, die darauf hindeutet, dass die verantwortlichen Parteien tatsächlich Nutzer sind, die Stories aus dem Internet ansehen und Bots als Tarnung verwenden, um anonym zu bleiben. Die Online-Publikation BuzzFeed News versuchte ebenfalls, diese Hypothese zu überprüfen, fand jedoch keine Beweise für ihre Gültigkeit. Die Entscheidung, Bots dazu zu bringen, Stories zu liken, mag verdächtig erscheinen, weil sie menschliches Verhalten nachahmt, aber sie stellt tatsächlich eine ziemlich verbreitete Methode für Bots dar, sich in den Augen des Instagram-Algorithmus zu legitimieren. Diese Kampagnen werden von einer Vielzahl von Profilen mit sehr ähnlichen Merkmalen durchgeführt: der Name einer relativ glaubwürdigen Person, in der Regel weiblich, gefolgt von einer Reihe von Ziffern, oft begleitet von dem Foto eines jungen Mädchens. Wenn Sie das Konto öffnen, wird normalerweise angezeigt, dass es inaktiv ist und gerade erstellt wurde. In den meisten Fällen enthält die Biografie des Profils eine sexuell explizite Nachricht — daher werden diese Bots oft als „Sexbots“ bezeichnet — und einen Link zu einer externen Website. Bei diesen Websites handelt es sich wahrscheinlich um Phishing-Versuche, eine Art von Betrug, bei dem Benutzer dazu verleitet werden, persönliche Informationen — wie Finanzdaten oder geheime Zugangscodes — preiszugeben, um sie zu täuschen.

So vermeiden Sie Spam auf Instagram

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Derzeit stehen Benutzern nur Tools zur Verfügung, um solche Konten zu melden und zu blockieren. Diese Aktivität kann frustrierend sein, insbesondere bei Profilen mit vielen Followern, da ständig neue Bots erstellt werden. Dies ist jedoch nach wie vor die einzige Methode, mit der Meta eine beträchtliche Anzahl von ihnen löschen kann. Bis heute gibt es jedoch keine Lösung, um das Problem vollständig zu lösen, insbesondere für die Konten mit den meisten Followern: Das eigene Profil privat zu machen, wäre für viele Personen des öffentlichen Lebens eine große Einschränkung und würde nur das Problem der Bot-Likes auf Stories verhindern, nicht aber das von Tags — da Instagram es ermöglicht, jeden zu taggen, auch solche ohne öffentliche Profile. Meta ist sich der Präsenz von Spam auf der Plattform bewusst und hat in der Vergangenheit wiederholt versichert, dass das Problem ständig von einem engagierten Team überwacht wird, das bereits eine große Anzahl von Bots entfernt — mehrere Millionen pro Tag. Es sollte jedoch beachtet werden, dass Meta seit Ende 2022 einen erheblichen Personalabbau vorgenommen hat und seine Belegschaft um über 25% reduziert hat: Zu den am stärksten betroffenen Bereichen gehört die Inhaltsmoderation, die sich mit Spam-Berichten befasst — ein Dienst, den Meta bereits in verschiedene Teile der Welt ausgelagert hatte, wobei häufig externe Unternehmen beauftragt wurden, mit allen damit verbundenen Konsequenzen. Beobachter glauben, dass der Mangel an angemessenen Ressourcen und Personal wahrscheinlich zur Verbreitung von Bots beigetragen hat, insbesondere auf Instagram, was ein Problem verschärft hat, das viele Nutzer heute wahrnehmen und wahrnehmen.

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