Zegna auf der Suche nach dem Goldenen Vlies Eine monumentale neue Kollektion, die Zegnas Innovation und zeitgenössische Eleganz fortführt

Die FW25-Show von Zegna, die traditionell die Mailänder Modewoche abschließt, begann mit einer Inspiration: Stücke aus Ermenegildo Zegnas Garderobe, die noch immer in den Archiven der Marke aufbewahrt werden. Ein Schneiderstil, den Kreativdirektor Alessandro Sartori in der Pressevorschau als „turinesisch“ bezeichnete, was angenehm traditionell und warm in seiner Vertrautheit bedeutet. Sartori folgte dieser Inspiration und knüpfte gleichzeitig an die Tradition des Gründers an und konzentrierte die Kollektion auf Vellus Aureum, die feinste Wolle der Welt, die von Zegna im Rahmen der legendären Wool Trophy Awards ausgewählt wurde. Mit einem Feingehalt von 9,4 Mikron, der 2023 erreicht wurde, wird diese Faser zum Symbol für das endlose Streben nach Perfektion in der Kollektion: Feiner als Kaschmir, aber länger und widerstandsfähiger, wurde die Vellus Aureum-Faser nicht zur Herstellung zarter und ätherischer Stoffe verwendet, sondern im Gegenteil, zur Herstellung dicker und strukturierter Silhouetten, unstrukturiert, aber dank umfangreicher Arbeiten, die ab 2020 geleistet wurden, an Volumen und Dicken. Darüber hinaus umfasst die Kollektion erlesene Materialien wie Kaschmir, Baumwollcord, Samt und Mohair, während pflanzlich gegerbtes Kalbsleder eine einzigartige Weichheit, fast „butterartig“, und eine Oberfläche bietet, die sich im Laufe der Zeit für jedes Stück einzigartig verändert und verändert — eine Qualität, die technisch als „Scrivenza“ bezeichnet wird.

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Wie immer bestand die Idee der Kollektion darin, eine fast modulare Garderobe zu schaffen, in die alte und zukünftige Kollektionen frei integriert werden konnten, sodass nicht nur die volle Nutzung, sondern auch die Vererbung möglich war. Die Silhouette ist bewusst unstrukturiert, mit umhüllenden Volumen und neu durchdachten Proportionen, wie sie bei unstrukturierten Blazern und übergroßen Mänteln mit Kaschmirpelzkragen zu sehen sind. Wie bereits erwähnt, konzentrierte sich Sartori auf die Idee einer generationenübergreifenden Garderobe, bei der ikonische Stücke aus einer gelebten Vergangenheit kombiniert wurden, die mit absolut modernen Details und Techniken neu interpretiert wurden — es ist kein Zufall, dass die Kollektionen von Zegna eine lange Entwicklungszeit von zwölf Monaten haben und jede Art von Experimenten und Raffinesse ermöglichen. Jacken, weiche Strickhemden und Hosen mit hoher Taille, die ohne Gürtel getragen werden und eine möglichst einfache Garderobe anstreben, werden zum Ausdruck eines eleganten und doch entspannten Stils: schräge Schultern, kastenförmige Volumen. Die Konstruktion der Jacken selbst wurde so konzipiert, dass sie eine entspannte Körperhaltung ermöglicht, wenn die Hände in den Taschen stecken. Und diese niedrigen und diagonalen Taschen laden fast zu spontanen Gesten ein. Aufgrund ihrer Praktikabilität und zeitlosen Qualität sind viele Jacken auch von Militärmodellen inspiriert. Sie sind deutlich weicher geschnitten und mit einem V-Ausschnitt versehen, ein Merkmal, das in der gesamten Kollektion zu finden ist.

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Andere Teile, insbesondere die aus Samt, wurden gewaschen, um einen lebendigen Effekt zu erzielen. Eine weitere Hommage an die Garderobe von „Opa Zegna“, die Sartori beispielsweise dazu inspirierte, Tweed für einen Mantel zu verwenden, der im klassischen Stil gefertigt ist, aber über eine abnehmbare Weste aus Kaschmirfell verfügt, die separat getragen werden kann. An anderer Stelle haben die leichten und dennoch warmen Kaschmirjacken ein solides, kompaktes Volumen, bleiben aber dank der doppelten Dicke unglaublich weich, wodurch eine kurze, durch und durch moderne Silhouette entsteht. Ein besonders interessantes Stück ist ein haariger Pullover aus einem Stoff namens „Zahnbürste“, Alpaka und Wolle, der gebürstet und gepresst wurde, um einen gleichmäßigen Effekt zu erzielen und gleichzeitig Licht einzufangen. Der Idee einer modularen Garderobe folgend, wurde die klassische Conte-Jacke in eine Weste mit dicker, dichter Konsistenz verwandelt. Ein bomberähnliches Modell in Melange-Grau wirkt robust, fühlt sich aber dank seiner doppelten Materialstärke unglaublich weich an. Bei einigen Jacken fehlt es dagegen an Innenkonstruktion und Futter, das nur durch die weichen, aber widerstandsfähigen Materialien, aus denen sie gefertigt sind, strukturiert wird. Auch hier geht es neben der Idee der Strapazierfähigkeit um das Konzept der Leichtigkeit des Tragens, der Möglichkeit, mühelos in sie zu schlüpfen. Die Schuhe sind eher klassisch: In erster Linie handelt es sich um traditionelle Slipper mit Leder- und Gummisohlen.

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In Bezug auf die Farben entschied sich Zegna für eine Palette, die an australische Landschaften erinnert, eine Inspiration für seine kontinuierlichen Innovationen in der Wollindustrie. Ein besonders interessanter Farbton ist Wein, ein tiefes, aber leuchtendes Rot, das an Barolo-Töne erinnert. Farben wie Fossil, Wacholder, dunkles Laub, Serra und Biber vermischen sich zu einem Spiel natürlicher Töne und bieten eine Interpretation, die sowohl eine Hommage an die Natur als auch ein Symbol der Tradition von Zegna ist. Tradition ist von entscheidender Bedeutung, da Zegna eine der wenigen Marken ist, die in der Lage sind, ihre Lieferkette von der Schafzucht bis hin zu den Verkaufsregalen zu verwalten und der Marke fast die vollständige Kontrolle über die Materialproduktion und Innovation zu gewähren. Während der Vorschau betonte Gildo Zegna, wie wichtig es ist, „langsam zu denken, schnell zu handeln“, eine Einladung, sich Zeit zu nehmen, um nachzudenken und bewusst zu wählen und gleichzeitig einen Luxus zu entwerfen, der nicht nur ästhetisch, sondern auch ethisch ist. In dieser Kollektion definiert Zegna das Konzept von Luxus neu, eines Luxus, der „teuer, aber nicht teuer“ ist, ein Luxus, der über die Zeit Bestand hat und niemals eigennützig ist, sondern Teil eines Prozesses ist, der Natur, Tradition und Handwerkskunst respektiert.

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