
Wie besorgt sollten wir uns um Mikroplastik machen? Neue Forschungen versuchen, die Auswirkungen auf unser System zu verstehen
Vor einigen Jahren wurden in der Lunge einiger Patienten erstmals Spuren von Mikroplastik nachgewiesen. In der Vergangenheit waren sie bereits in den Atemwegen verschiedener Verstorbener gefunden worden. Wie die New York Times berichtete, registrierte kürzlich eine Forschungsgruppe der University of New Mexico auch das Vorhandensein von Mikroplastik in mehreren Gehirnproben und stellte fest, dass die von Menschen mit Demenz eine höhere Menge enthielten als die von Personen ohne neurodegenerative Erkrankungen. Die Forscher beobachteten auch, dass in den untersuchten Gehirnproben 2024 die Konzentration von Mikroplastik höher war als in den Proben aus dem Jahr 2016, was auf eine zunehmende Akkumulation im Laufe der Zeit hindeutet. Die Entdeckung liefert neue Einblicke in das weit verbreitete Vorhandensein von Mikroplastik und ihre möglichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Schätzungen zufolge gelangen jedes Jahr mehr als 40 Millionen Tonnen Mikroplastik in die Umwelt, aber die Messwerte variieren stark und das Problem ist schwer zu quantifizieren.
We are all ingesting significant amounts of microplastics in our daily lives.
— TommyPicsUpTrash (@TJRPitt) April 18, 2025
When you walk along one of our beaches, it's easy to see why.
The majority of the 203 items of litter removed today were tiny pieces of plastic.
Do your best to reduce your plastic footprint pic.twitter.com/QqRDfiqYot
Die wissenschaftliche Gemeinschaft ist sich jedoch einig, dass Mikroplastik aufgrund von Umweltverschmutzung in fast allen Umgebungen, in denen wir leben, vorhanden ist. Im Zuge der Entwicklung empfindlicherer Systeme zur Erkennung ihres Vorhandenseins wurde Mikroplastik praktisch überall entdeckt — von den Ozeanen bis zu den höchsten Gebirgszügen der Erde. Ihr Vorkommen wurde auch in den Körpern von über tausend Arten nachgewiesen — darunter auch Menschen. Trotz dieser Daten ist immer noch nicht ganz klar, welche tatsächlichen Auswirkungen diese Materialien auf physikalischer Ebene haben. Viele Variablen spielen eine Rolle, wie die Größe und Menge einzelner Mikroplastiken sowie die Wege, über die sie vom Körper aufgenommen wurden. Was das Problem noch komplexer macht, ist die Tatsache, dass es keine einheitliche Definition von Mikroplastik gibt, was auch auf die Fehlermargen bei den Messungen zurückzuführen ist: Im Allgemeinen werden Partikel, die kleiner als 5 Millimeter sind, als Mikroplastik betrachtet.
@il_dexter Cosa ti mangi quando utilizzi il tagliere in plastica? Utilizzare il tagliere in plastica è una delle principali fonti di microplastiche che assumiamo con il cibo. Il quantitativo di microplastiche rilasciate è influenzato dalla tecnica di taglio (in questo caso assolutamente scorretta), dal materiale e dall’usura. Sebbene vanno utilizzati con le dovute attenzioni rimangono un’alternativa migliore ai taglieri in legno i quali trattengono i batteri che rischiano poi di finire nel cibo. In attesa di un’alternativa migliore meglio prediligere questo tipo di taglieri senza pero massacrarli! #chimica #plastica #tagliere #salute suono originale - Matteo Alviani
Mikroplastik entsteht hauptsächlich durch den Abbau größerer Plastikgegenstände, die winzige Partikel in die Umwelt freisetzen, die dann mit unserem Körper in Kontakt kommen können. Mikroplastik kann in der Luft, im Wasser oder im Boden gefunden werden und ist in einigen Fällen so klein, dass es die natürlichen Barrieren unseres Körpers passieren kann, wie zum Beispiel die Blut-Hirn-Schranke, die normalerweise verhindert, dass viele Substanzen in das Gehirn gelangen. Die vom Team der University of New Mexico gesammelten Beweise deuten darauf hin, dass die größere Porosität der Blut-Hirn-Schranke im Gehirn von Menschen mit Demenz den Eintritt von Mikroplastik in den Körper erleichtern könnte. Dies wiederum könnte die Entstehung oder Verschlimmerung neurodegenerativer Erkrankungen fördern.
@lifebeforeplastic We eat about 50 plastic bags worth of microplastic particles a year. Here’s how to stop eating so much plastic. #microplastics #plasticpollution #plastic #sustainability #lesswaste original sound - Charlie | Sustainable Living
Dass wir Mikroplastik durch Atmen einatmen können, war dank anderer Studien bereits seit einiger Zeit bekannt. Im Jahr 2021 führte eine Forschungsgruppe in Brasilien mehrere Autopsien durch und fand Spuren von Mikroplastik im Lungengewebe von über 50% der analysierten Körper — aber selbst in diesem Fall waren die Forscher sehr vorsichtig, was mögliche gesundheitliche Auswirkungen anging. Im Jahr 2022 wurde in einer weiteren Studie das Vorhandensein von Mikroplastik im Blutkreislauf nachgewiesen. Die Studie zeigte, dass sich diese Partikel durch den menschlichen Körper bewegen und sich möglicherweise in einigen Organen ansammeln können. Ihre weit verbreitete Präsenz in der Umwelt bedeutet jedoch nicht automatisch ein hohes Gesundheitsrisiko. Vor einigen Jahren hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine erste Bewertung zu dem Thema veröffentlicht und kam zu dem Schluss, dass Mikroplastik — basierend auf dem verfügbaren Wissen — keine signifikante Bedrohung für den Menschen darstellt. Dieselbe Analyse enthielt jedoch zahlreiche Vorbehalte, insbesondere aufgrund des Mangels an Daten, die zu diesem Zeitpunkt verfügbar waren.










































