Die Rücksendungen sind nicht mehr kostenlos Vielleicht wird das Einkaufen weniger impulsiv sein

Laut der New York Post sind Rücksendungen möglicherweise bald nicht mehr kostenlos: In den USA hat Amazon damit begonnen, 1 USD für Rücksendungen zu verlangen, und Bekleidungsgiganten wie H&M und Abercrombie & Fitch haben kostenlose Rücksendungen ebenfalls abgelehnt, wobei für Kunden, die auf ihren E-Commerce-Plattformen gekaufte Artikel zurücksenden, entsprechende Gebühren in Höhe von 5,99 USD bzw. 7 USD anfallen. Diese Änderung hatte ihren Ursprung im Vereinigten Königreich: Zara war wegweisend und berechnete Kunden, die einen oder mehrere online gekaufte Artikel zurückgaben, 1,95 GBP. Diese bedeutende Veränderung könnte bald in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern eingeführt werden. Die Option der kostenlosen Rückgabe wird sowohl aus logistischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht immer schwieriger, selbst für Giganten wie YOOX, H&M und Zara. Nach Angaben der National Retail Federation gaben Kunden in den USA etwa 17% der gesamten im Jahr 2022 gekauften Waren zurück, was einem Wert von 816 Milliarden US-Dollar entspricht. Nach Angaben des Vertriebsdienstleisters Inmar Intelligence geben Einzelhändler 27 US-Dollar für die Bearbeitung der Rücksendung eines online gekauften Artikels im Wert von 100 USD aus.

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Änderungen stehen auch in Italien unmittelbar bevor: Zara ist erneut an der Spitze und bietet kostenlose Rücksendungen nur an, wenn die Waren in einem physischen Geschäft zurückgegeben werden. Eine intelligente Strategie, die auch den Besucherverkehr in ihren Geschäften erhöhen wird. Alternativ belaufen sich die Kosten für jede Rücksendeanfrage, wie von La Repubblica gemeldet, auf 4,95€, die von der Rückerstattung abgezogen werden. Laut H&M Italien sind Rücksendungen nur für Markenmitglieder kostenlos, während Nichtmitglieder einen Abzug von 2,99€ erhalten. Bei Abercrombie & Fitch können unerwünschte Waren ab dem 24. Januar 2024, wie auf der Website erläutert, nur noch über einen von der Marke bestimmten Kurierdienst oder in physischen Geschäften zurückgegeben werden. Dies wird wahrscheinlich eine langsame und schrittweise Änderung sein, doch Geduld scheint die einzige Lösung zu sein: Es ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt für Unternehmen, ihre Mitarbeiter und die Umwelt.

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