
Die Finalisten für die CFDA Awards 2026 wurden bekannt gegeben Die Preisverleihung findet am 20. Oktober in New York statt
Mitten in der Saison der internationalen Modepreise, nachdem die Gewinner des Camera Moda Fashion Trust letzte Woche in Mailand bekannt gegeben wurden, verlagerte sich die Aufmerksamkeit heute auf zwei der am genauesten beobachteten Nachwuchstalentpreise der Branche. Auf der einen Seite die Finalisten des ANDAM-Preises in Frankreich und auf der anderen Seite der CFDA/Vogue Fashion Fund in den Vereinigten Staaten, das Programm, das seit mehr als zwanzig Jahren dazu beiträgt, einige der einflussreichsten Namen der zeitgenössischen amerikanischen Mode auf den Markt zu bringen.
Wer sind die Finalisten des CFDA/Vogue Fashion Fund 2026?
Für die Ausgabe 2026 hat der CFDA/Vogue Fashion Fund zehn Designer ausgewählt, die den Moment, in dem sich die amerikanische Mode gerade befindet, deutlich festhalten. Zu den interessantesten Namen gehört Amir Taghi, der in Texas lebende Designer, der in letzter Zeit für seine fast alte, von Hollywood inspirierte Couture-Ästhetik Aufmerksamkeit erregt hat, zusammen mit Terrence Zhou von Bad Binch TONGTONG, der dank seiner bewusst absurden, theatralischen und stark internetcodierten Silhouetten wahrscheinlich eine der viralsten Marken der neuen amerikanischen Generation ist.
Auf der Liste stehen auch Jamie Haller, der in Los Angeles lebende Designer, der den kalifornischen Minimalismus in ein anspruchsvolles Produkt für die amerikanische stille Luxusästhetik verwandelte, sowie Zane Li von Lii, einer der interessantesten Namen, die aus der neuen asiatischen Diaspora innerhalb der US-Modeszene hervorgegangen sind. Julia Ferentinos von Juju Vera setzt den zunehmend verbreiteten Weg zeitgenössischer Marken fort, die über Accessoires hinausgehen, während George Inaki von Milamore die Vision von zeitgenössischem japanischem Schmuck weiter vorantreibt.
Abgerundet wird die Gruppe durch Claire Sullivan von Miss Claire Sullivan, einer Designerin, die in den letzten Jahren eine romantische und handwerkliche Ästhetik entwickelt hat. Neben ihr bestätigen Aisling Camps, Emily Dawn Long und Zoe Gustavia Anna Whalen weiter, dass die CFDA heute viel mehr an aufstrebenden Designern mit einer starken visuellen Identität und Fähigkeit zum Geschichtenerzählen interessiert zu sein scheint.
Die Jury hinter den CFDA Awards 2026
Der Gewinner erhält 300.000$, während die beiden Zweitplatzierten jeweils 100.000$ mit nach Hause nehmen. Aber wie so oft beim Fashion Fund bleibt der wahre Wert des Programms das Mentoring-Netzwerk und das Unterstützungssystem der Branche, das sich um die Finalisten dreht. Im Laufe der Jahre hat der Preis Designern wie Joseph Altuzarra, Aurora James, Bode, Christopher John Rogers, Proenza Schouler und Thom Browne zu einer Art Barometer für die Zukunft der amerikanischen Mode verholfen.
In diesem Jahr konzentriert sich der Fonds auch verstärkt auf Nachhaltigkeit. In Zusammenarbeit mit Humane World for Animals werden Designer an einer Material Innovation Challenge teilnehmen, die sich biobasierten Textilien und tierversuchsfreien Alternativen widmet und zeigt, wie wichtig Materialinnovationen auch innerhalb von Programmen zur Unterstützung aufstrebender Talente geworden sind.
Die offiziellen Präsentationen vor der Jury beginnen am 10. Juni in New York. Der Gewinner wird am 20. Oktober im Rahmen eines von CFDA und Vogue organisierten Galadinners bekannt gegeben. Das Detail, das die Aufmerksamkeit der Branche am meisten auf sich zog, betrifft jedoch die Zusammensetzung der Jury selbst. Zum ersten Mal wird Anna Wintour nicht Teil des Fashion Fund Selection Committee sein. An ihrer Stelle nimmt die Rolle von Chloe Malle, der neuen Head of Content der Vogue, an der Seite von Nicole Phelps weiter zu und signalisiert damit eine neue Phase für den Fonds, die wahrscheinlich eher an einer zeitgemäßen redaktionellen Vision und einem weniger institutionellen Modeansatz als in der Vergangenheit ausgerichtet sein wird.












































