Gabriele Muccino führt Regie bei einer neuen TV-Serie über die Gucci-Familie Die Dreharbeiten beginnen in Kürze und werden nächstes Jahr auf Sky erscheinen

Wir alle erinnern uns an den großen Flop von House of Gucci, Ridley Scotts Film mit Lady Gaga und Adam Driver, der versuchte, die Geschichte der florentinischen Familie hinter dem Flaggschiff Maison der Kering-Gruppe zu erzählen. Zwischen verpatzten Akzenten und stereotypem Italienismus hat der Film alles getan, außer eine der absurdesten Geschichten des italienischen Modesystems gründlich zu erzählen. Es scheint nun, dass die Gucci-Familiensaga dank Gabriele Muccinos neuem Projekt mit dem Titel Gucci — End of the Game wieder auf die Leinwand zurückkehren wird.

Die neue TV-Serie über die Gucci-Familie

Sky bringt alles wieder auf die Leinwand, das die bevorstehende Veröffentlichung von Gucci — End of the Game angekündigt hat, einer neuen Originalserie, die von Sky Studios zusammen mit Lucky Red produziert und von Gabriele Muccino inszeniert wurde. Von den ersten Details an scheint das Projekt entschlossen zu sein, eine ganz andere Richtung einzuschlagen als das kitschige Chaos von House of Gucci.

Die Serie, die aus sechs Folgen besteht, wird auf den Memoiren End of the Game — Lights and Shadows of My Family von Allegra Gucci basieren und mehreren Zeitlinien folgen, um die Geschichte des Aufstiegs und der langsamen Implosion der Familie hinter der Marke zu erzählen. In der Besetzung sind Miriam Leone als Patrizia Reggiani zu sehen, die wegen der Orchestrierung des Mordes an ihrem Ehemann Maurizio verurteilt wurde, Francesco Scianna als Maurizio Gucci und Matilda Lutz in der Rolle der Allegra Gucci.

Nach dem, was bisher enthüllt wurde, wird die Serie die Geschichte der Verwandlung eines kleinen florentinischen Lederwarenladens in eines der bekanntesten Symbole des globalen Luxus erzählen und gleichzeitig alles zeigen, was sich hinter dieser perfekten Konstruktion von Image, Status und Prestige verbirgt. Laut TV Sorrisi e Canzoni wird sich die Geschichte hauptsächlich durch die duale Erzählung der Gucci-Frauen entfalten. Auf der einen Seite steht Patrizia Reggiani, eine Figur, die inzwischen als ultimative Verkörperung von Besessenheit, Rache und Ehrgeiz in die italienische Popkultur eingegangen ist. Auf der anderen Seite ist Allegra Gucci, Tochter von Maurizio und Patrizia, die in ihren Memoiren versucht, die Wahrheit und Identität ihrer Familie jenseits der dunklen Mythologie zu rekonstruieren, die sie verschluckt hat.

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