
So werben Sie für eine Generation, die das Telefon nicht benutzen kann Marken stehen vor einem möglichen Social-Media-Verbot für Gen Alpha
Die Generation Alpha ist die „chronischste“ Online-Generation aller Zeiten. Sie wurden ab 2010 geboren und können als die ersten echten Digital Natives bezeichnet werden. Sie kamen zu einer Zeit auf die Welt, als das Internet bereits für jeden zugänglich war. Aus diesem Grund tun Eltern, Regierungen und Experten jetzt alles in ihrer Macht Stehende, um die Nutzung sozialer Plattformen unter jungen Menschen einzuschränken. In den Vereinigten Staaten ist es zu einem so weit verbreiteten Problem geworden, dass 15 Staaten bereits rechtliche Maßnahmen in dieser Angelegenheit ergriffen haben. Der Staat, der bereits ein wirksames Verbot verhängt hat, ist Florida: Der republikanische Gouverneur Ron DeSantis unterzeichnete im vergangenen März ein Gesetz, das die Verwendung von Mobiltelefonen an Schulen verbietet. Länder wie Australien, Malaysia, Pakistan, Frankreich und Singapur haben ihre Absicht angekündigt, ähnliche Beschränkungen für die Nutzung von Telefonen und sozialen Medien für Kinder vorzuschlagen. Im vergangenen Jahr verhängte Australien ein Verbot der Verwendung von Mobiltelefonen an öffentlichen Schulen. Obwohl die Generation Alpha zunehmend gezwungen ist, sich von den sozialen Medien zu distanzieren, gilt sie als die Generation mit der größten Markentreue aller Zeiten: Im Alter von 13 Jahren entwickelten sie bereits starke Vorlieben für Marken und Influencer. Wie werden Marken in einer Zukunft, in der es so aussieht, als würden junge Menschen zunehmend abgekoppelt sein, ihr Marketing anpassen, um von ihrer unglaublichen Loyalität zu profitieren?
Our statement on today's Attorneys General lawsuits:
— TikTok Policy (@TikTokPolicy) October 8, 2024
"We strongly disagree with these claims, many of which we believe to be inaccurate and misleading. We're proud of and remain deeply committed to the work we've done to protect teens and we will continue to update and improve…
Die „Hexenjagd“ gegen soziale Medien ist auf offensichtliche Bedenken zurückzuführen, die seit fast einem Jahrzehnt andauern. In einem Kommentar, der im vergangenen Juni in der New York Times veröffentlicht wurde, forderte der US-Generalchirurg Dr. Vivek H. Murthy die Schaffung von „Warnschildern“ für soziale Medien und erklärte, dass wir uns in einer ernsten Notsituation befinden, was die Zunahme psychischer Probleme im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken unter jüngeren Generationen angeht. Obwohl Studien zu diesem Thema zu gemischten Ergebnissen geführt haben, ist die Realität, wie eine Umfrage von Common Sense zeigt, dass fast die Hälfte (42%) der amerikanischen Kinder im Alter von 10 Jahren ein Smartphone besitzt; und fast alle (91%) haben eines im Alter von 14 Jahren. Um der übermäßigen Nutzung sozialer Medien entgegenzuwirken, haben vierzehn Bundesstaaten diese Woche in den USA Klagen gegen TikTok eingereicht. Im Mittelpunkt der Kontroverse steht der Algorithmus der Plattform, der den Feed „For You“ an die Interessen der Nutzer anpasst. Die Vorwürfe beziehen sich auf das Design der App, von der befürchtet wird, dass sie für Kinder süchtig macht. Sie bietet Funktionen wie unendliches Scrollen, Push-Benachrichtigungen mit Tönen und Gesichtsfilter, die unerreichbare Schönheitsstandards fördern.
@kimandnorth Chi is so cuteeee
original sound - Kim and North
Social-Media-Plattformen mussten entsprechend reagieren. Erst letzten Monat hat Instagram „Teen Accounts“ eingeführt, die Profile für Nutzer unter 18 Jahren privat machen und Benachrichtigungen in den Nachtstunden blockieren, sodass Eltern die Kontakte und Interessen ihrer Kinder überwachen können. TikTok hat ein automatisches 60-Minuten-Limit für Nutzer zwischen 13 und 18 Jahren festgelegt, das mit Zustimmung der Eltern verlängert werden kann, und bietet eingeschränkte interaktive Funktionen für jüngere Nutzer, sodass Personen unter 13 Jahren keine Beiträge oder Kommentare abgeben dürfen. Darüber hinaus hat TikTok Profile von Benutzern unter 15 Jahren privat gemacht, um ihre Privatsphäre weiter zu schützen.
Aber wie sollten Marken reagieren, wenn das neue Kapitel der Social-Media-Geschichte die nächste Generation von Verbrauchern abschreckt? Die einzige Lösung könnte darin bestehen, zu traditionellen Marketingmodellen zurückzukehren. Wenn soziale Kanäle wirklich unpraktisch werden, müssen Marken die Generation Alpha über die traditionellen Kanäle erreichen, die von der Generation am häufigsten genutzt werden, wie Twitch und Roblox, wo junge Leute stundenlang Spielinhalte konsumieren. Warum sind Marken gleichzeitig so sehr darauf bedacht, ihre Produkte an Jugendliche zu vermarkten? Der Hauptkritikpunkt an neuen sozialen Medien ist, dass neue Generationen ständig mit Themen und Interessen konfrontiert werden, die für sie nicht relevant sind. Vom Beginn einer Hautpflegeroutine im Alter von 12 Jahren bis hin zur Vergötterung problematischer Streamer — vielleicht wäre es gar nicht so schlimm, die neue Generation wieder nach draußen zu holen.









































