
Wie sich die Konsumgewohnheiten 2025 ändern werden Zwischen betrügerischen und kostengünstigen Preisen: Folgendes erwartet Sie
Das Vertrauen der Verbraucher in Marken nimmt ab, und dieses Phänomen gibt Branchenfachleuten Anlass zur Sorge. Laut einem Artikel von Business of Fashion erreichte es 2022 in den USA, Europa und China den Tiefpunkt seit 2005, nur um im Sommer 2024 weiter zu sinken. Der Rückgang spiegelt sich direkt im Einkaufsverhalten wider: Im ersten Halbjahr 2024 gaben über 40% der Käufer in den USA, Großbritannien und Deutschland an, im Vergleich zum Vorjahr weniger für Kleidung, Schuhe und Accessoires auszugeben. Laut dem McKinsey-Bericht State of Fashion 2025 sind „das Verbrauchervertrauen und die Konsumneigung [...] die Hauptrisiken für das Wachstum“. Dabei geht es nicht nur darum, weniger auszugeben, sondern auch um eine echte Verschiebung der Prioritäten: Mehr als 60 Prozent der befragten Verbraucher gaben an, dass sie „versuchen, „oft“ oder „so viel wie möglich“ bei Mode zu sparen“, ein Prozentsatz, der in den Vereinigten Staaten 75% erreicht und im Jahr 2025 über 80% liegt. Was sind die Ursachen für diesen Modeverlust? Die Inflation spielt sicherlich eine entscheidende Rolle, aber bei näherer Betrachtung ist sie nicht der einzige Faktor.
Laut BoF geben selbst Verbraucher mit hohem Einkommen lieber für Reisen und Erlebnisse aus als für Mode. Laut dem McKinsey State of Fashion 2025-Bericht gaben US-amerikanische und europäische Kunden im dritten Quartal 2024 am meisten für Lebensmittel aus, gefolgt von Reisen. Die Ursache dieses Trends scheint eine Frage des wahrgenommenen Werts zu sein: Die Verbraucher sind nicht bereit, hohe Preise für Produkte von fragwürdiger Qualität zu zahlen. Dies erklärt den Aufstieg preisgünstiger Einzelhändler, die an Boden gewinnen. Laut McKinsey haben „Off-Price-Einzelhändler trotz allgemeiner Marktturbulenzen ihre Umsätze weiter gesteigert und ihre Rentabilität verbessert“, wobei der gewichtete durchschnittliche Anstieg bei 4,6% lag, verglichen mit durchschnittlich 2,6% bei börsennotierten Unternehmen.
Der Gebrauchtmarkt erweist sich jedoch als der wahre Protagonist. Bis 2025 werden laut BoF „die Verkäufe aus zweiter Hand 10% des globalen Bekleidungsmarktes ausmachen, und das Segment wird voraussichtlich mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 12% wachsen und bis 2028 350 Milliarden US-Dollar erreichen“. Der Grund? Laut einem internen Bericht von Vinted ist es das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis: 48% der Plattformkonsumenten entschieden sich für den Kauf eines gebrauchten Artikels, weil der Preis niedriger als der Neupreis war, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen. 84% der Käufer glauben, dass die Qualität gebrauchter Artikel der neuen entspricht oder sogar besser ist. Outlets und E-Commerce profitieren ebenfalls von dieser Dynamik. Zalando verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 ein Umsatzwachstum von 0,6% Parallel dazu gewinnt das Phänomen der „Betrüger“ — erschwingliche Kopien von Luxusprodukten — zunehmend an Bedeutung, insbesondere unter jungen Menschen. Der Hashtag #dupe hat fast 6 Milliarden Views auf TikTok erreicht, aber es ist nicht nur ein generationenübergreifender Trend: Fast ein Drittel der Erwachsenen in den USA gab an, absichtlich einen gefälschten Artikel gekauft zu haben, wobei 11% mindestens alle zwei Monate einen kaufen, während 17% Betrügereien als gültige Alternative betrachten, auch wenn sie sich das Original leisten können.
@maliuvi Dupes de perfumes Edición Bath & Body Works *ੈ #perfumes #parfum #perfumetiktok #fragancias #fraganciasfemeninas #dupes the internet is where we met - >_<
Um den Marktveränderungen gerecht zu werden, müssen sich Marken an die neuen Bedürfnisse der Verbraucher anpassen und die Kernwerte der heutigen Kunden wie überragende Qualität, Erschwinglichkeit und Nachhaltigkeit identifizieren. Sobald sie verstanden sind, sollten Unternehmen ihre Werte klar und authentisch kommunizieren und dabei Kanäle wie soziale Medien, Foren und von Influencern erstellte Inhalte nutzen. Der Artikel von Business of Fashion schlägt vor, dass Marken neue physische Kanäle erkunden sollten, um Käufer anzulocken: Outlets und Wiederverkaufsplattformen bieten eine Möglichkeit, weniger wohlhabende Kunden für sich zu gewinnen und gleichzeitig die Kontrolle über die Qualität gebrauchter Produkte zu behalten. Investitionen in die Qualität der Materialien und die Haltbarkeit von Produkten stärken die positive Wahrnehmung einer Marke und reagieren auf die wachsende Aufmerksamkeit, die Verbraucher ihren Werten schenken, und tragen letztendlich dazu bei, verloren gegangenes Vertrauen wiederherzustellen und einen angeschlagenen Markt wiederzubeleben.












































